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Brauche ich GEO? Wann sich eine GEO-Agentur lohnt und woran Sie ein seriöses Angebot erkennen

Brauche ich GEO? Wann sich eine GEO-Agentur lohnt und woran Sie ein seriöses Angebot erkennen

31.10.2026

23 Min. Lesezeit

Grafik in den Farben von PushPartner mit der Frage „Brauche ich GEO?“ und darunter den KI-Suchen ChatGPT, Perplexity und Google KI-Modus

Unsere Antwort aus der Praxis: GEO gehört auf den Schirm, aber selten an den Anfang. Eine eigene GEO Agentur für ChatGPT, Perplexity und Googles KI-Antworten brauchen die meisten B2B-Mittelständler zunächst nicht. Google schreibt in seiner Dokumentation, dass die Übersichten mit KI (AI Overviews) und der KI-Modus (AI Mode) keine Sonderoptimierung brauchen. Es gelten die bekannten SEO-Grundlagen. Was wirklich dazukommt, ist schmal und schwer zu messen: Erwähnungen Ihres Unternehmens auf fremden Seiten, Zugang für die Crawler der KI-Suchen und eine Messung über viele wiederholte Fragen.

Ein Spezialist kann sich lohnen, wenn Ihre Grundlagen sitzen, Ihre Kunden Anbieter häufig per Vergleichsfrage suchen und der Anbieter seine Messmethode offenlegt. Unsere Reihenfolge für die meisten Kunden: erst Grundlagen und SEO, für schnelle Anfragen meist Google Ads, GEO dann Schritt für Schritt dazu.

Wann Sie eine GEO Agentur brauchen und wann nicht

Unsere Kunden fragen regelmäßig, ob sie bei GEO etwas tun können oder sollten. Gemeint ist fast immer „Sollte ich das auf dem Schirm haben?“ und selten „Muss ich das sofort umsetzen?“. Für die Entscheidung gibt es vier Wege, jeweils mit Bedingungen.

WegPasst, wennAufwand
Vorerst nichts Eigenes für GEO tunWebsite, SEO oder Anfragekanäle haben noch Lücken, und Besuche aus KI-Antworten bringen bisher keine Anfragen.30 Minuten für den Selbsttest weiter unten
Selbst machenGrundlagen und SEO sitzen, und jemand im Team kann jeden Monat einige Stunden einplanen.24-38 Stunden Einrichtung, danach 7-11 Stunden im Monat plus Werkzeug (Rechnung einer Agentur)
Bestehende SEO-Agentur fragenSie haben schon eine SEO-Betreuung, und die Agentur legt offen, was über ihre SEO-Arbeit hinausgeht und wie sie misst.Aufschlag auf die laufende Betreuung; öffentliche Preise dafür haben wir nicht gefunden
Spezialisten beauftragenGrundlagen sitzen und Ihre Kunden suchen Anbieter oft per Vergleichsfrage. Dazu Budget für Erwähnungen auf fremden Seiten und ein Anbieter, der seine Messmethode offenlegt.Bestandsaufnahme ca. 1.000-3.000 € einmalig, Betreuung ca. 1.000-5.000 € im Monat (Anbieterangaben)

Eine Wiener Agentur empfiehlt GEO für kleine und mittlere Unternehmen in DACH ab 50 organischen Anfragen im Monat und einem Kundenwert über 500 €. Wie sie auf diese Schwellen kommt, schreibt sie nicht. In einem Unternehmerforum heißt es umgekehrt, GEO lohne sich nur für große Unternehmen. Eine Begründung fehlt auch dort.

Unsere Reihenfolge: Grundlagen, SEO, Anfragen, dann GEO

Aus unseren Projekten empfehlen wir die folgende Reihenfolge. Das ist eine Einschätzung aus der Praxis; die Belege, auf die sie sich stützt, stehen in den nächsten Abschnitten.

  1. Grundlagen in Ordnung bringen. Die Website beschreibt Angebot, Region und Zielkunden klar. Google kann die Seiten finden und mit Textauszug anzeigen. Laut Google ist genau das auch die Voraussetzung für die KI-Funktionen.
  2. SEO von Anfang an mitmachen. Googles KI-Funktionen beruhen laut Google auf denselben Ranking- und Qualitätssystemen wie die normale Suche. Unsere Erfahrung: Wer seine SEO-Hausaufgaben macht, erntet einen großen Teil davon auch in KI-Antworten.
  3. Für Anfragen in absehbarer Zeit: Google Ads. In den meisten Fällen ist das der schnellere Weg zu Anfragen als SEO oder GEO. Zur Einordnung: Wir verdienen an der Betreuung von Google Ads.
  4. GEO Schritt für Schritt dazunehmen. Selbsttest, sehr spezifische Inhalte, Erwähnungen auf fremden Seiten. Erst wenn das intern nicht zu schaffen ist, lohnt der Blick auf einen Spezialisten.

Was hinter GEO steckt und was davon wirklich neu ist

GEO steht für Generative Engine Optimization. Gemeint ist die Arbeit daran, in den Antworten von KI-Systemen genannt oder als Quelle verlinkt zu werden. Dazu zählen ChatGPT, Perplexity, Gemini und Copilot, bei Google die Übersichten mit KI und der KI-Modus. AEO (Answer Engine Optimization) beschreibt dasselbe Ziel unter anderem Namen.

Der Begriff stammt aus einer Studie von Aggarwal u. a., vorgestellt auf der Konferenz KDD 2024. Die Forschenden testeten 10.000 Anfragen in einer nachgebauten KI-Suche aus den ersten fünf Google-Treffern und dem Sprachmodell GPT-3.5. Quellenangaben, Zitate und Statistiken im Text brachten bis zu 40 % mehr Sichtbarkeit in den Antworten. Das bloße Wiederholen von Suchbegriffen brachte kaum etwas. Der Effekt hing vom Ausgangsrang ab: Mit der Maßnahme „Quellen nennen“ gewann eine Seite auf Rang 5 rund 115 % Sichtbarkeit, eine Seite auf Rang 1 verlor rund 30 %.

Es war ein Laborversuch mit GPT-3.5; echte Suchanfragen hat die Studie nicht gemessen. Die wirksamen Maßnahmen gehören zum normalen Handwerk guter Fachtexte.

Was Google sagt

Ob SEO für die KI-Suche noch zählt, beantwortet Google in seiner Entwicklerdokumentation mit „Kurz gesagt: ja“. Die KI-Funktionen der Google Suche beruhen laut Google auf denselben Ranking- und Qualitätssystemen wie die normale Suche. Optimieren für generative KI-Suche sei aus Googles Sicht deshalb „weiterhin SEO“. Dateien wie llms.txt, das Zerlegen von Texten in kleine Häppchen („Chunking“) und unechte Erwähnungen könne man für die Google Suche ignorieren. Auch spezielles Schema-Markup für KI sei nicht nötig.

Eine Neuerung betrifft die Search Console. Seit dem 31. August 2026 können alle Websites dort einstellen, ob ihre Inhalte in den generativen KI-Funktionen der Google Suche erscheinen. Standard ist „berücksichtigen“. Wer nichts ändert, bleibt also drin.

Googles Aussagen gelten nur für Google. Von OpenAI oder Perplexity haben wir keine vergleichbare Aussage gefunden. Außerdem hat Google ein naheliegendes Interesse daran, dass niemand sein System mit Tricks bespielt.

Wo die Gegenseite recht hat

Praktiker, die GEO für eine eigene Disziplin halten, nennen echte Unterschiede. SEO will, dass eine Seite in der Trefferliste steht und angeklickt wird. GEO will, dass Ihr Unternehmen in der Antwort genannt wird, oft ohne Klick. Dafür zählt stärker, was andere über Sie schreiben: Fachmedien, Vergleichsportale, Foren, Videos.

Dazu kommt Technik. ChatGPT zeigt Websites in seiner Suche über den Crawler OAI-SearchBot an, Perplexity über PerplexityBot. Beide Anbieter empfehlen, diese Crawler in der robots.txt zuzulassen, wenn man in ihren Suchergebnissen erscheinen will. Wer bei OpenAI nur den Crawler GPTBot sperrt, schließt seine Inhalte vom Training der Modelle aus. Für die ChatGPT-Suche zählt laut OpenAI allein OAI-SearchBot.

Klassisches SEO, wirkt auch in KI-AntwortenZusätzlich für KI-AntwortenOhne Beleg
Seiten sind indexiert und dürfen mit Textauszug erscheinen (Google)Erwähnungen auf fremden Seiten: Fachmedien, Vergleichsportale, Verbändellms.txt: Google nutzt sie nicht; eine Auswertung von rund 300.000 Domains fand keinen Zusammenhang mit KI-Zitaten
Inhalte beantworten eine konkrete Frage vollständigEinheitliche Beschreibung Ihres Unternehmens im NetzTexte in kleine Häppchen zerlegen („Chunking“)
Quellen, Zahlen und Zitate im Text (in der GEO-Studie wirksam)Crawler der KI-Suchen in der robots.txt zulassen (OpenAI, Perplexity)Sonderdateien und Sonderseiten nur für KI
Strukturierte Daten für Rich Results (für KI-Antworten laut Google nicht nötig)Messung über viele wiederholte Fragen statt einzelner StichprobenGekaufte oder unechte Erwähnungen

Wie viel KI-Suche für Ihr Geschäft heute zählt

Für Deutschland gibt es belastbare Zahlen zur KI-Nutzung insgesamt. Wie viele B2B-Einkäufer Anbieter per KI suchen, weiß dagegen niemand verlässlich: Eine Primärquelle dafür haben wir nicht gefunden.

Nutzung in Deutschland. Laut Bitkom Research nutzen 58 % der Menschen ab 16 Jahren KI zumindest gelegentlich, 34 % mindestens einmal pro Woche und 15 % täglich. Befragt wurden 1.003 Personen im Februar und März 2026. Unter den Nutzenden verwenden 71 % ChatGPT. Von den Erwerbstätigen setzen 48 % KI bei der Arbeit zumindest gelegentlich ein. Ob sie damit auch Lieferanten suchen, fragt die Studie nicht.

Weniger Klicks bei KI-Zusammenfassungen. Das Pew Research Center hat das Suchverhalten von 900 Erwachsenen in den USA im März 2025 ausgewertet, insgesamt 68.879 Suchen. Zeigte Google eine KI-Zusammenfassung, klickten die Nutzer in 8 % der Fälle auf ein normales Ergebnis, ohne Zusammenfassung in 15 %. Auf einen Link in der Zusammenfassung selbst klickten sie in 1 % der Fälle. Der SEO-Werkzeuganbieter Ahrefs kommt auf eine um 58 % niedrigere durchschnittliche Klickrate für das erste Ergebnis, wenn eine KI-Übersicht erscheint. Verglichen wurden Dezember 2023 und Dezember 2025, 300.000 Suchbegriffe, nur Desktop. Beide Zahlen stammen nicht aus Deutschland. Die Ahrefs-Zahl beschreibt zudem einen Zusammenhang; dass die KI-Übersicht die Ursache ist, belegt sie nicht.

Googles Gegenposition. Google schreibt, Klicks von Ergebnisseiten mit KI-Übersicht seien von höherer Qualität: Die Besucher blieben länger auf der Website. Zahlen dazu nennt Google auf der Seite nicht.

Erfolgsberichte. Es gibt sie, in unserer Recherche ausschließlich als Selbstauskunft von Anbietern. Eine französische Agentur mit drei Mitarbeitenden berichtet, 30 von 99 Abschlüssen seit März 2025 seien laut Angabe ihrer Kunden über KI-Suche entstanden. Der Autor schreibt selbst, er habe noch kein verlässliches Messwerkzeug dafür gefunden.

Was wir in Kundenkonten sehen

Für diesen Artikel haben wir die Webanalyse (Google Analytics 4) eines B2B-Dienstleisters unter unseren Kunden ausgewertet, zwölf Monate bis zum 30.10.2026. Von 15.342 Besuchen kamen 89 aus ChatGPT, ohne bezahlte Anzeigen. Das sind 0,6 %. Anfragen aus diesen Besuchen: keine. Bis Mai 2026 waren es 1 bis 3 Besuche im Monat, seit Juli 12 bis 22. Aus Perplexity, Gemini, Copilot und Claude kamen im Zeitraum keine messbaren Besuche.

Die echte Zahl kann etwas höher liegen. Google Analytics erkennt nicht jeden Besuch aus einer KI-Antwort; Klicks ohne Verweisquelle landen unter „direkt“. Es bleibt ein einzelnes Konto und eine Momentaufnahme, keine Statistik. Das Bild passt zu dem, was wir Kunden sagen: auf dem Schirm haben, aber nicht als Erstes angehen.

Eine zweite Beobachtung stammt aus einem Projekt für eine Steuerberatung. Für Google Ads haben wir dort eine Landingpage für Mandanten gebaut, die einen auf die Niederlande spezialisierten Steuerberater suchen. Ein sehr spezielles Thema, das auch für SEO sinnvoll ist. Über diese Seite kamen schon ein bis zwei Anfragen aus ChatGPT, ohne dass wir darauf hingearbeitet hätten. Auch das ist ein Einzelfall. Unser Schluss daraus: Gespräche in ChatGPT sind sehr spezifisch. Wer für spezielle Fragen eine Seite hat, die sie gründlich beantwortet, hat dort eher eine Chance. Unser eigener Test mit ChatGPT (Kasten „Unser Test“ beim Selbsttest) stützt diese Beobachtung.

Anzeigen in ChatGPT sind kein GEO. Seit in ChatGPT Anzeigen geschaltet werden können, fragen viele unserer Kunden danach. Wir haben erste Tests gefahren; die Qualität der Besucher war relativ niedrig. Das ist bezahlte Werbung mit eigenen Regeln. Besuche aus Anzeigen in ChatGPT sind in der Zahl oben nicht enthalten.

Was belegt ist und was offen ist

BelegtOffen
Mehr als die Hälfte der Menschen in Deutschland ab 16 nutzt KI zumindest gelegentlich (Bitkom 2026).Wie viele B2B-Einkäufer in DACH Anbieter per KI suchen.
In den USA klicken Nutzer seltener, wenn Google eine KI-Zusammenfassung zeigt (Pew 2025).Ob das für B2B-Suchen in Deutschland genauso gilt.
KI-Systeme nennen bei derselben Frage fast nie dieselbe Anbieterliste (SparkToro 2026; in unserem ChatGPT-Test mit deutschen B2B-Fragen ebenso).Wie man Sichtbarkeit in KI-Antworten verlässlich misst.
In einem unserer Kundenkonten kamen 0,6 % der Besuche aus ChatGPT, ohne Anfrage.Ob Besucher aus KI-Antworten häufiger anfragen als andere.
Auf spezifische Fragen nennt ChatGPT andere Anbieter als auf allgemeine (eigener Test, 50 Läufe, Momentaufnahme).Ob Perplexity und Googles KI-Modus bei deutschen B2B-Fragen genauso schwanken.

Was GEO-Agenturen anbieten und was sie kosten

Die Leistungsseiten ähneln sich: Bestandsaufnahme (meist „Audit“ genannt), Überarbeitung von Inhalten, strukturierte Daten, Aufbau von Erwähnungen, technische Anpassungen, laufende Messung. Mehrere Anbieter nennen SEO selbst als Fundament. In den Angeboten, die wir gelesen haben, ist ein großer Teil der Leistungen Standard-SEO unter neuem Namen. Wer schon eine SEO-Betreuung bezahlt, sollte deshalb genau fragen, wofür der Aufschlag steht.

Öffentlich genannte Preise deutschsprachiger Anbieter:

LeistungGenannte SpanneQuelle (Anbieterangabe)
Einmalige Bestandsaufnahmeab rund 1.000 €, meist ca. 1.000-3.000 €Leistungsseite einer Agentur; Agenturvergleich von Dr. Web
Einrichtung als Paket3.500-8.000 € einmaligKostenratgeber einer Wiener Agentur
Einstieg mit Messung und ersten Maßnahmenca. 1.000-2.500 € im MonatDr. Web
Monatspauschale für KMU in DACH1.200-2.500 € im MonatKostenratgeber einer Wiener Agentur
Laufende Betreuung mit Inhalten1.000-5.000 € bzw. ca. 2.500-5.000 € im MonatLeistungsseite einer Agentur; Dr. Web
Strategie über mehrere KI-Systemeab 5.000 € im MonatDr. Web
Selbst machen mit WerkzeugSemrush Starter für 165,17 US-Dollar im Monat (Jahresabo) plus 7-11 Stunden Arbeit im MonatKostenratgeber einer Wiener Agentur

Eine unabhängige Preiserhebung gibt es nicht. Dr. Web nennt die eigenen Spannen ausdrücklich Richtwerte.

Vorsicht bei Agenturvergleichen: Dr. Web legt offen, dass die als „empfohlene Anbieter“ gelisteten Unternehmen einen Festbetrag oder eine Provision zahlen. In unserer Recherche fanden wir außerdem mehrere Bestenlisten, auf denen der Herausgeber selbst Platz 1 belegt.

Beispielrechnung: Was eine Monatspauschale einspielen muss

Die Annahmen sind frei gewählt; setzen Sie Ihre eigenen ein. Monatspauschale 1.500 €, Laufzeit zwölf Monate, Rohertrag pro Neukunde 6.000 €.

  • Kosten im Jahr: 12 × 1.500 € = 18.000 €
  • Nötige zusätzliche Neukunden, nur um die Kosten zu decken: 18.000 € ÷ 6.000 € = 3

Drei Neukunden im Jahr müssten also allein über KI-Antworten kommen, und zwar solche, die ohne GEO nicht gekommen wären. Zum Vergleich: In dem Kundenkonto oben kamen in zwölf Monaten 89 Besuche aus ChatGPT und keine Anfrage. Interne Arbeitszeit ist in der Rechnung noch nicht enthalten.

Sieben Prüffragen an jedes GEO-Angebot

Die Fragen legen typische Versprechen neben Googles eigene Dokumentation und unabhängige Messungen. PushPartner bietet GEO selbst an. Die Prüffragen gelten auch für uns.

#FrageGute AntwortWarnsignal
1Was davon ist normales SEO, und was geht darüber hinaus?Das Angebot trennt beides und benennt, was Ihre SEO-Betreuung schon abdeckt.Strukturierung, FAQ und Schema-Markup erscheinen als neuer Posten „GEO“ neben der SEO-Pauschale.
2Wie messen Sie: welche Fragen, wie oft wiederholt, in welchen Systemen?Die Fragen werden vorab mit Ihnen abgestimmt, jede läuft mehrfach. Ergebnis ist eine Quote, etwa „in 12 von 40 Antworten genannt“.„Platz 1 in ChatGPT“ oder eine „Ranking-Position in der KI“ als Hauptkennzahl; die Fragen bleiben geheim.
3Was haben Sie bei Kunden nachweislich verändert?Beispiele mit Ausgangswert, Zeitraum und Messmethode, am besten mit Anfragen statt nur Nennungen.Prozentwerte ohne Ausgangswert oder nur Platzierungen.
4Gibt es Garantien oder Zugang zu internen Daten?Keine Garantie, mit Begründung.Garantierte Nennung oder Hinweise auf „interne“ Google-Daten.
5Welche Rolle spielt llms.txt?Eine Nebensache, die in Minuten erledigt ist.llms.txt oder Sonderseiten für KI als Hauptleistung oder Monatsposten.
6Beginnt die Arbeit mit einer Bestandsaufnahme, und wie lange binde ich mich?Erst eine bezahlte Bestandsaufnahme, dann Ihre Entscheidung. Kurze Mindestlaufzeit oder eine Testphase.Monatspauschale über sechs oder zwölf Monate ohne vorherige Bestandsaufnahme.
7Wie entstehen Erwähnungen auf fremden Seiten?Konkrete Fachmedien, Portale und Verbände, nachvollziehbare Beiträge.Gekaufte Links, massenhafte Verzeichniseinträge, Beiträge in Foren, deren Herkunft verschwiegen wird.

Zu Frage 2. SparkToro und Gumshoe ließen 600 Freiwillige 12 Fragen in ChatGPT, Claude und Googles KI-Funktionen stellen, insgesamt 2.961 Durchläufe. Dieselbe Anbieterliste kam in weniger als 1 von 100 Durchläufen heraus, dieselbe Reihenfolge in etwa 1 von 1.000. Rand Fishkin von SparkToro schreibt dazu, jedes Werkzeug, das eine „Ranking-Position in der KI“ ausgebe, erzähle Unsinn. Vertretbar sei nur eine Quote über viele wiederholte Fragen. Einschränkungen: Die Fragen stammen aus den USA, und ein Mitautor arbeitet bei einem Anbieter von Messwerkzeugen. Eine einzelne Abfrage sagt also wenig. Unser eigener Test mit deutschen B2B-Fragen in ChatGPT zeigt dasselbe Muster (Kasten „Unser Test“ beim Selbsttest).

Zu Frage 4. Google warnt in seiner Dokumentation vor Werkzeugen, die Rankingerfolg versprechen oder angeblich „interne“ Google-Kennzahlen nutzen. Kein Drittanbieter habe Zugriff auf Googles interne Ranking- oder KI-Systeme, und kein Drittanbieter könne Ergebnisse garantieren.

Zu Frage 6. Anbieter wenden ein, Ergebnisse bräuchten Monate; in den Angeboten, die wir gelesen haben, reichen die Angaben von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten. Das kann stimmen, gerade bei Erwähnungen auf fremden Seiten. Umso wichtiger sind ein Ausgangswert zu Beginn und eine vereinbarte Messung, an der Sie nach drei Monaten den Stand ablesen.

Prüfbeispiel: ein typisches Paket aus mehreren öffentlichen Angeboten

Ein echtes Angebot lag uns nicht vor. Deshalb haben wir aus den öffentlich beschriebenen Angeboten mehrerer Agenturen im DACH-Raum ein typisches Paket zusammengesetzt (Abruf 31.10.2026). Die Spannen sind gerundet, Namen nennen wir bewusst nicht. So sieht der übliche Aufbau aus:

  • Kurzcheck: automatische Auswertung von rund einem Dutzend Fragen in mehreren KI-Systemen; teils kostenlos, sonst meist bis rund 1.000 € einmalig
  • Bestandsaufnahme mit Maßnahmenplan: rund 1.000-3.500 € einmalig, oft inklusive Prüfung der llms.txt
  • Einstiegsbetreuung: rund 1.000-2.500 € im Monat für einige Maßnahmen pro Monat (Inhalte, strukturierte Daten, Technik) und einen monatlichen Bericht
  • Vollbetreuung: ab rund 2.000 € im Monat, zusätzlich neue Inhalte und Erwähnungen auf fremden Seiten, etwa in Fachmedien und Branchenlisten
  • Daneben: reine Messung als Abo für wenige hundert Euro im Monat, bei manchen Anbietern zusätzlich eine Sonderseite mit Fakten über das Unternehmen für KI-Systeme
PrüffrageTypischer Befund in den Angeboten, die wir gelesen habenEinordnung
1 SEO oder mehr?Mehrere Anbieter nennen SEO selbst als Fundament. Einstiegspakete bestehen überwiegend aus Inhalten, strukturierten Daten und Technik, also aus SEO-Arbeit. Erwähnungen auf fremden Seiten stecken meist erst in den größeren Paketen.Nachfragen, was davon Ihre SEO-Betreuung schon macht
2 MessungAutomatische Abfragen in mehreren KI-Systemen, wöchentlich oder monatlich, oft über ein Messwerkzeug. Wie oft jede Frage wiederholt wird und wie stark die Ergebnisse schwanken, legt nur ein Teil der Angebote offen.Teilweise offengelegt
3 KundenergebnisseFallbeispiele mit Prozentwerten zur „Sichtbarkeit“, teils ohne Ausgangswert, teils mit Platzierungen als Erfolgsmaß. Anfragen als Maßstab nennen nur wenige Anbieter.Häufiges Warnsignal; Methode und Anfragen im Gespräch erfragen
4 GarantienPlatzgarantien haben wir in keinem der gelesenen Angebote gefunden. Die Zeitangaben bis zu ersten Effekten reichen von wenigen Wochen bis zu mehreren Monaten.Meist gut
5 llms.txtTaucht in mehreren Paketen als Leistung auf, teils als laufender Posten; manche bieten zusätzlich eine Sonderseite für KI an.Warnsignal, wenn es ein laufender Posten ist: Google nutzt solche Dateien nicht, für andere Systeme fehlt ein Wirkungsnachweis
6 Bestandsaufnahme und LaufzeitDer Einstieg läuft meist über einen Kurzcheck oder eine Bestandsaufnahme. Mindestlaufzeiten reichen von „nicht genannt“ bis sechs Monate.Meist gut; Laufzeit erfragen
7 ErwähnungenGenannt werden Platzierungen in Fachmedien, Branchenlisten und Bewertungsportalen, vereinzelt Wikipedia oder Beiträge in Foren. Wie die Erwähnungen entstehen, beschreiben die Seiten selten.Nachfragen

Unterm Strich: Typisch gut sind der Verzicht auf Garantien und der Einstieg über eine Bestandsaufnahme. Typische Warnsignale sind llms.txt als laufender Posten und Platzierungen als Erfolgsmaß. Offen bleiben meist drei Punkte: Wiederholungen je Frage, Mindestlaufzeit und die Herkunft der Erwähnungen. Diese drei Fragen gehören in jedes erste Gespräch, auch mit uns.

Warnsignale

  • Garantierte Nennung oder „Platz 1“ in ChatGPT oder in Googles KI-Übersichten
  • Eine „Ranking-Position in der KI“ als Hauptkennzahl
  • llms.txt, Sonderdateien oder Sonderseiten für KI als Kern der Leistung
  • Auswertungen ohne offengelegte Fragen, Systeme und Wiederholungen
  • Erfolgsbeispiele in Prozent ohne Ausgangswert
  • Monatspauschale mit langer Laufzeit ohne vorherige Bestandsaufnahme
  • Behauptete Nähe zu Google oder Zugriff auf „interne“ Daten
  • Dringlichkeit ohne Zahlen, etwa „Ihre Wettbewerber werden schon empfohlen“
  • Selbst ernannte „Nr. 1“ oder Bestenlisten, auf denen der Herausgeber selbst vorn steht

Ein einzelnes Warnsignal beweist keine Unseriosität. Kommen mehrere zusammen, holen Sie ein zweites Angebot ein.

Selbsttest in 30 Minuten vor dem ersten Gespräch

Bevor Sie mit einer Agentur sprechen, verschaffen Sie sich eine eigene Grundlage. Ein Messwerkzeug brauchen Sie dafür nicht.

  1. Fragen sammeln (5 Minuten). Schreiben Sie fünf Fragen auf, die Ihre Kunden vor einer Anfrage stellen würden. So konkret wie im echten Gespräch, mit Region, Spezialgebiet oder Problem: „Welcher Hersteller fertigt Edelstahlbehälter für Lebensmittel in Kleinserie?“ statt „Edelstahlbehälter Hersteller“.
  2. Fragen stellen und zählen (15 Minuten). Stellen Sie jede Frage zweimal in ChatGPT, Perplexity und Google (KI-Modus oder Übersicht mit KI), jedes Mal in einem neuen Chat. Das ergibt 30 Antworten. Tragen Sie in die Tabelle unten ein, ob Ihr Unternehmen genannt und verlinkt wird und wer stattdessen genannt wird.
  3. Search Console und robots.txt prüfen (5 Minuten). Öffnen Sie in der Search Console den Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen. Er zeigt, wie oft Links zu Ihrer Website in den Übersichten mit KI und im KI-Modus erschienen sind, nach Seiten, Ländern und Geräten. Unter Einstellungen > Generative KI-Funktionen der Google Suche sehen Sie, ob Ihre Website berücksichtigt wird. Lassen Sie außerdem prüfen, ob Ihre robots.txt OAI-SearchBot oder PerplexityBot sperrt.
  4. Webanalyse ansehen (3 Minuten). Filtern Sie die Besuche der letzten zwölf Monate nach den Verweisquellen chatgpt.com, perplexity.ai, gemini.google.com und Copilot. Wie viele Besuche, wie viele Anfragen? Besuche ohne Verweisquelle landen unter „direkt“, die echte Zahl kann höher liegen.
  5. Fremdbild prüfen (2 Minuten). Fragen Sie ChatGPT: „Was weißt du über [Ihr Unternehmen]?“ Stimmen Angebot, Standort und Spezialgebiet? Welche Quellen nennt die Antwort? In unserem Test enthielten die Antworten von ChatGPT oft Google-Bewertungen, Adressen und Telefonnummern aus einem Kartendienst, also Daten aus Unternehmensprofilen. Prüfen Sie deshalb auch Ihr eigenes Unternehmensprofil.

Zähltabelle (Vorlage)

FrageSystemDurchlaufGenannt?Verlinkt?Statt uns genanntZitierte Quellen
Frage 1ChatGPT1ja / neinja / nein
Frage 1ChatGPT2
Frage 1Perplexity1
Frage 1Perplexity2
Frage 1Google1
Frage 1Google2
Frage 2 bis 5......
Summe30… von 30… von 30

Ihre Sichtbarkeitsquote ist die Zahl der Nennungen geteilt durch 30. Mehr sagt der Test nicht: Er ist eine Momentaufnahme. Wiederholen Sie ihn nach drei Monaten mit denselben Fragen. Die Spalte „Zitierte Quellen“ zeigt, welche Seiten die KI für Ihr Thema heranzieht. Dort setzen Erwähnungen auf fremden Seiten an.

Unser Test: Wie stark schwanken die genannten Anbieter?

Am 31. Oktober 2026 haben wir ChatGPT zehn Kauffragen gestellt, jede fünfmal: abgemeldet, mit Websuche, jedes Mal in einem frischen Browserfenster. Die Fragen stammen aus zwei Branchen, Steuerberatung und Eventagenturen für Firmenevents. Je Branche waren zwei Fragen allgemein („Welcher Steuerberater in Düsseldorf ist gut für ein mittelständisches Unternehmen?“) und drei spezifisch („Welcher Steuerberater kennt sich mit deutsch-niederländischen Steuerfragen aus? Wir sind eine deutsche GmbH mit Mitarbeitern in den Niederlanden.“). Perplexity und Googles KI-Modus wollten wir ebenfalls messen. Perplexity verlangte ohne Konto eine Anmeldung, Google blockierte die Abfragen mit einer Prüfung auf automatisierte Zugriffe. Beides haben wir bewusst nicht umgangen, gemessen ist also nur ChatGPT.

Die Ergebnisse aus 50 Läufen:

  • Keine Anbieterliste kam zweimal in derselben Reihenfolge (0 von 100 Laufpaaren). Dieselbe Auswahl an Anbietern, gleich in welcher Reihenfolge, gab es nur in 5 von 100 Paaren.
  • Je Antwort nannte ChatGPT im Schnitt 5,6 Anbieter. Über die fünf Läufe einer Frage kamen im Schnitt 11 verschiedene zusammen.
  • Einen festen Kern gab es trotzdem: Im Schnitt tauchten 46 % der Anbieter einer Frage in mindestens 3 von 5 Läufen auf, und bei 8 von 10 Fragen war mindestens ein Anbieter in allen fünf Läufen dabei.
  • Spezifische Fragen waren etwas stabiler. Von den Anbietern zweier Läufe kamen im Schnitt 53 % in beiden vor, bei allgemeinen Fragen 41 %. Die einzelnen spezifischen Fragen lagen aber weit auseinander, zwischen 28 % und 85 %.
  • Auf spezifische Fragen nannte ChatGPT andere, spezialisierte Anbieter. Die beiden deutsch-niederländischen Fragen hatten keinen einzigen Anbieter mit der allgemeinen Düsseldorf-Frage gemeinsam.

Grenzen: ein System und 50 Läufe an einem Vormittag, abgemeldet und von einem Anschluss in Düsseldorf aus, also eine Momentaufnahme und kein repräsentativer Befund.

Selbst machen, bestehende SEO-Agentur oder Spezialist?

Die Bedingungen stehen in der Tabelle am Anfang. Drei Stimmen helfen bei der Abwägung. Alle drei kommen von Anbietern.

  • Die Wiener Agentur rechnet in ihrem Kostenratgeber (Stand August 2026) bei Eigenleistung mit 24-38 Stunden Einrichtung und 7-11 Stunden im Monat. Eine Agentur lohne sich erst, wenn Kapazität fehlt oder mehrere Märkte gleichzeitig bearbeitet werden. Sie rät, höchstens 10-15 % des SEO-Budgets in GEO zu stecken und mit einem Test über vier Wochen zu beginnen.
  • Dr. Web schreibt: Bietet Ihre SEO-Agentur GEO als eigene Leistung mit Messung und Methodik an, kann sie es mit abdecken. Sonst empfiehlt Dr. Web einen Spezialisten.
  • Eine deutsche Agenturstimme beschreibt in einer Reddit-Diskussion (April 2026), GEO als eigenes Produkt habe nicht funktioniert: „die kunden sehen den unterschied nicht und wollen ihn auch nicht extra zahlen.“

Womit Sie anfangen können

Unsere Empfehlung aus den Projekten oben: Fangen Sie mit einer Seite pro sehr spezieller Kundenfrage an, die diese Frage vollständig beantwortet. Die Seite für Mandanten mit Bezug zu den Niederlanden ist dafür ein Beispiel. In unserem Test hatten die beiden Fragen zu deutsch-niederländischen Steuerthemen keinen einzigen Anbieter mit der allgemeinen Frage nach einem Steuerberater in Düsseldorf gemeinsam. Solche Seiten helfen bei SEO, und sie eignen sich als Ziel für Anzeigen in Google Ads. Nach drei Monaten wiederholen Sie den Selbsttest mit denselben Fragen und sehen, ob sich etwas bewegt hat.

Weitere Fragen

Was ist der Unterschied zwischen GEO und AEO?

In der Sache keiner. AEO (Answer Engine Optimization) und GEO bezeichnen beide die Arbeit an der Sichtbarkeit in KI-Antworten. Google nennt beide Begriffe in seiner Dokumentation nebeneinander.

Wie messe ich, ob mein Unternehmen in ChatGPT vorkommt?

Mit wiederholten Testfragen und einer Zähltabelle wie im Selbsttest oben. Stellen Sie jede Frage mehrmals: In unserem Test mit ChatGPT kam in 50 Läufen keine Anbieterliste zweimal in derselben Reihenfolge. Dazu Ihre Webanalyse: Besuche mit der Verweisquelle chatgpt.com. Für Google zeigt der Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen in der Search Console die Impressionen, seit dem 31. August 2026 für alle Websites.

Sind Anzeigen in ChatGPT eine Alternative zu GEO?

Das ist ein anderes Werkzeug: bezahlte Werbung statt Nennung in der Antwort. Viele unserer Kunden fragen danach. In unseren ersten Tests war die Qualität der Besucher relativ niedrig. Für planbare Anfragen setzen wir deshalb weiter zuerst auf Google Ads.

Neukunden oder Mitarbeiter gewinnen?

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Transparenzhinweis

  • Autor und fachliche Prüfung: Benjamin Pusch, Gründer von PushPartner.
  • Interessenkonflikt: PushPartner ist eine Agentur für Performance-Marketing in Düsseldorf. Wir betreuen Google Ads, bauen Landingpages und bieten GEO selbst an. Wir verdienen also an Google Ads, das dieser Artikel als schnelleren Weg zu Anfragen nennt. Und wir verdienen an GEO, dessen Angebote er prüft.
  • Datenstand: 31. Oktober 2026. Wir prüfen den Artikel spätestens am 30. April 2027 und früher, wenn Google seine Dokumentation ändert oder neue Messstudien erscheinen.
  • Quellen: Google-Dokumentation, Studien und Anbieterangaben. Preise sind Anbieterangaben ohne unabhängige Erhebung, Forenbeiträge dienen nur als Stimmungsbild. Kundendaten sind anonymisiert und mit Freigabe verwendet.

Quellen

  1. Google Search Central: Optimizing your website for generative AI features on Google Search, Stand 10.07.2026
  2. Google Search Central: AI features and your website, Stand 10.12.2025
  3. Google Search Central: Guidance on third-party SEO tools and advice, Stand 05.06.2026
  4. Search Console-Hilfe: Leistungsbericht zu generativen KI-Funktionen und Freigabe von Inhalten für generative KI
  5. OpenAI: Overview of OpenAI Crawlers; Perplexity: Perplexity Crawlers
  6. Aggarwal u. a.: GEO: Generative Engine Optimization, KDD 2024
  7. Pew Research Center: Google users are less likely to click on links when an AI summary appears in the results, 22.07.2025
  8. SparkToro: AIs are highly inconsistent when recommending brands or products, 28.01.2026
  9. Bitkom Research: Künstliche Intelligenz in Deutschland, 2026
  10. Ahrefs: AI Overviews reduce clicks (update), 04.02.2026
  11. Search Engine Journal: LLMs.txt Shows No Clear Effect On AI Citations, Based On 300k Domains, 20.11.2025
  12. llmstxt.org, Vorschlag von Jeremy Howard
  13. Dr. Web: GEO Agentur Vergleich 2026, aktualisiert 29.10.2026
  14. Reddit-Diskussionen (Stimmungsbild): r/SEOinDE, 22.04.2026; r/aeo, 14.07.2026

Häufige Fragen

SEO zielt darauf, dass eine Seite in der Trefferliste steht und angeklickt wird. GEO zielt darauf, dass Ihr Unternehmen in einer KI-Antwort genannt oder als Quelle verlinkt wird. Für Googles KI-Funktionen gelten laut Google dieselben Grundlagen wie für SEO. Dazu kommen Erwähnungen auf fremden Seiten und eine andere Art der Messung.

Anbieter nennen für eine einmalige Bestandsaufnahme rund 1.000-3.000 € und für laufende Betreuung rund 1.000-5.000 € im Monat. Eine unabhängige Preiserhebung gibt es nicht. Eigenleistung kostet laut der Rechnung einer Agentur 24-38 Stunden Einrichtung und 7-11 Stunden im Monat plus Werkzeug.

Für die Google Suche nicht. Google nutzt solche Dateien laut eigener Dokumentation nicht, sie schaden aber auch nicht. Eine Auswertung von rund 300.000 Domains fand keinen Zusammenhang zwischen llms.txt und der Häufigkeit von KI-Zitaten. llms.txt selbst ist ein 2024 veröffentlichter Vorschlag von Jeremy Howard.

Nein. KI-Systeme nennen bei derselben Frage fast nie zweimal dieselbe Anbieterliste. Google schreibt, dass Drittanbieter keinen Zugriff auf interne Rankingdaten haben und keine Ergebnisse garantieren können. Seriös ist eine Quote über viele wiederholte Fragen mit offengelegter Methode.

Ja, wenn Grundlagen und SEO sitzen und jemand im Team Zeit hat. Eine Wiener Agentur hält eine Agentur erst dann für sinnvoll, wenn Kapazität fehlt oder mehrere Märkte parallel bearbeitet werden. Unser Rat: mit dem Selbsttest und sehr spezifischen Inhalten anfangen.

Über den Autor

Benjamin Pusch

Benjamin Pusch

Geschäftsführer