Skip to main content
Blog

GEO Kosten: Was GEO-Agenturen verlangen und wann sich das rechnet

GEO Kosten: Was GEO-Agenturen verlangen und wann sich das rechnet

03.11.2026

7 Min. Lesezeit

Pixelgrafik: Eine nachdenkliche goldene Münze mit €-Prägung steht in der Mitte, links ein Geldschein mit der Zahl 50 und eine Sprechblase mit Antwortzeilen, rechts führt eine gestrichelte Linie zu drei Briefumschlägen, der oberste mit grünem Häkchen.

Anbieter nennen für die laufende GEO-Betreuung Monatspreise zwischen rund 800 und 8.000 €, für eine einmalige Bestandsaufnahme einige hundert bis 6.000 €. Ob sich ein Angebot lohnt, zeigt erst die Zahl zusätzlicher Neukunden, die es einspielen muss.

Die verbreitete Hoffnung, Besucher aus KI-Antworten kauften so viel öfter, dass schon wenige reichen, trägt diese Rechnung bisher nicht. In einer Auswertung von 63 Websites führten sie etwas häufiger zu einer Conversion als Besucher aus der organischen Suche, aber seltener als Besucher aus bezahlter Suche.

Was GEO-Agenturen verlangen

Öffentliche Preise gibt es von wenigen Anbietern, und sie liegen weit auseinander. Die Spannen unten stammen alle von Unternehmen, die GEO selbst verkaufen oder vermitteln.

LeistungGenannte Spanne (Anbieter)Was meist drinsteckt
Bestandsaufnahme (Audit), einmaligeinige hundert Euro bis niedrig vierstellig (business-on nach digital-authority.de); 950 € Basis-Check (PicoBit); 1.500-6.000 € (neuroflash)Messung, wie KI-Systeme Sie nennen, mit schriftlichem Befund
Einrichtung als Paket, einmalig3.000-8.000 € (neuroflash); 3.500-7.000 € (Blck Alpaca)Analyse, Überarbeitung von Inhalten, strukturierte Daten, Einrichtung der Messung
Laufende Betreuung, monatlichab ca. 800-1.000 € (business-on nach digital-authority.de); 1.200-2.500 € (Blck Alpaca); 1.500-5.000 € (AWISEE); 1.500-8.000 € (neuroflash)Messung, Berichte, laufende Anpassung der Inhalte
Größere Programme mit Inhalten, monatlich3.000-7.000 €; für Konzerne ab 10.000 € (geoagentur.de)zusätzlich Produktion neuer Inhalte

Eine unabhängige Preiserhebung haben wir nicht gefunden. Nur ein Teil der Agenturen nennt überhaupt Preise: Der Anbieter PicoBit schreibt, nur 4 von 12 geprüften GEO-Agenturen in Deutschland täten das. Welche das waren, steht in seinem Beitrag nicht.

Vorsicht bei Bestenlisten: Zwei der gelesenen Listen setzen ihren eigenen Herausgeber auf Platz 1. Das Vermittlungsportal business-on wird nach eigener Angabe von den Agenturen vergütet.

Was in den Paketen steckt und was davon SEO ist

Die Preisstufen unterscheiden sich vor allem darin, wie viel Umsetzung Sie einkaufen. Omid Saffari schreibt, der Unterschied bestehe nicht in „mehr GEO“, sondern in Umsetzung, technischer Arbeit und PR.

Messung. Ein Werkzeug stellt KI-Systemen regelmäßig dieselben Fragen und zählt, wie oft Ihr Unternehmen genannt wird.

SEO-Grundarbeit. Saffaris Grundlagenpaket für 1.000-2.500 US-Dollar im Monat (Preise von US-Anbietern) enthält einfaches Monitoring, vierteljährliche Schema-Updates, eine llms.txt, FAQ-Aufbau und Tracking auf ein oder zwei Plattformen. Strukturierte Daten und FAQ-Aufbau gehören auch zu guter SEO. Llms.txt und KI-spezifisches Schema zählt Saffari dagegen zu der Arbeit, die klassischer SEO fehlt.

Google verlangt für seine KI-Funktionen laut eigener Dokumentation weder eine llms.txt noch besonderes Markup. Stehen diese Posten im Angebot, fragen Sie, welche Wirkung die Agentur dafür messen will. Mehr dazu: Was strukturierte Daten bei Google und in KI-Antworten bringen.

Erwähnungen auf fremden Seiten. Zitationsaufbau und digitale PR beginnen bei ihm erst in der Stufe „Aktive Optimierung“ für 3.000-8.000 US-Dollar im Monat.

Eine Agentur schreibt in einer Reddit-Diskussion, GEO sei Teil ihrer SEO-Betreuung: „You can't do 'GEO' without doing SEO.“ Saffari hält den Aufpreis bei einem kompetenten Anbieter für real, bei einem schwachen für einen reinen Preisaufschlag. Und ein brasilianischer Anbieter warnt vor gekauften Erwähnungen: Sie landeten oft auf Listenseiten, denen die KI-Systeme wenig trauen.

Vergleichen Sie Leistungseinheiten, nicht Monatsbeträge. Laut PicoBit bestimmen vor allem die Zahl der Fragen, die Zahl der KI-Systeme und die Wiederholungen den Preis, dazu die Frage, ob die Agentur nur misst oder auch umsetzt. Lassen Sie sich diese Zahlen nennen, dazu Seiten oder Inhalte je Monat und die geplanten Erwähnungen.

Prüffragen für ein konkretes Angebot finden Sie im Artikel Welche GEO-Agentur ist die beste?, ob GEO für Sie überhaupt Thema ist, in Brauche ich GEO?

Selbst machen: Werkzeug plus Zeit

Die reine Messung kostet als Werkzeug zwischen 29 und 495 US-Dollar im Monat. Der größere Posten ist die eigene Arbeitszeit.

WerkzeugEinstiegMitteOben
Otterly (monatliche Zahlung)29 US-Dollar, 15 Fragen189 US-Dollar, 100 Fragen489 US-Dollar, 400 Fragen
Peec AI95 US-Dollar, 50 Fragen245 US-Dollar, 150 Fragen495 US-Dollar, 350 Fragen

Preise je Monat laut Preisseiten, Abruf 3. November 2026.

Zeit. Die Agentur Blck Alpaca schätzt für die Eigenleistung 24-38 Stunden Einrichtung und danach 7-11 Stunden im Monat. Das ist die Rechnung eines Anbieters, keine Messung.

Besteht ein Angebot im Kern aus Messberichten, lohnt der Vergleich mit diesen Werkzeugpreisen. Den Rest der Pauschale bezahlen Sie dann für Auswertung und Beratung. Einen ersten Ausgangswert ohne Werkzeug liefert der Selbsttest in KI-Sichtbarkeit prüfen.

Was eine Pauschale einspielen muss

Teilen Sie die Kosten durch den Rohertrag, den Ihnen ein Neukunde bringt. Das Ergebnis ist die Zahl zusätzlicher Neukunden, die GEO bringen muss, nur damit es sich trägt.

Beispielrechnung mit frei gewählten Annahmen. Monatspauschale 1.500 €, zwölf Monate, Rohertrag je Neukunde 6.000 €.

  • Kosten im Jahr: 12 × 1.500 € = 18.000 €
  • Nötige zusätzliche Neukunden: 18.000 € ÷ 6.000 € = 3 im Jahr
  • Mit einer Einrichtung von 3.500 €: 21.500 € ÷ 6.000 € = 3,6, also 4 Neukunden

Ihre Formel: (Monatspauschale × Monate + Einrichtung) ÷ Rohertrag je Neukunde. Interne Arbeitszeit ist darin noch nicht enthalten.

„Zusätzlich“ heißt: Neukunden, die ohne GEO nicht gekommen wären. Zum Maßstab: In der Webanalyse eines B2B-Dienstleisters unter unseren Kunden kamen in zwölf Monaten bis Ende Oktober 2026 von 15.342 Besuchen ohne bezahlte Anzeigen 89 aus ChatGPT. Anfragen daraus: keine. Das ist ein einzelnes Konto, keine Statistik.

Eine Wiener Agentur rechnet in ihrem Kostenratgeber vor, bei 500 € Deckungsbeitrag je zusätzlichem Lead und 2-3 Leads mehr im Monat amortisierten sich 1.000 € laufende Kosten im Monat nach 6-8 Monaten. Zwei Leads decken aber gerade die laufenden Kosten, erst ab drei bleibt etwas für die Einrichtung übrig, und ein Lead ist noch kein Neukunde.

Die Gegenposition gibt es: Ein Berater schreibt auf Reddit, er habe über ChatGPT zwei Kunden gewonnen, Aufträge über 10.000 und 45.000 US-Dollar. Das ist eine Selbstauskunft. Sie zeigt aber, warum ein einziger großer Auftrag die Rechnung tragen kann. Legen Sie daneben, was dasselbe Geld in Google Ads bringen würde: Pauschale geteilt durch Ihre Kosten je Anfrage.

Kaufen Besucher aus KI-Antworten öfter?

Etwas öfter als Besucher aus der organischen Suche, seltener als Besucher aus Suchanzeigen. Das zeigt eine Auswertung von 63 Websites mit Vergleichskanal. Andere Studien nennen 3- bis 23-fache Werte; die Autoren halten die höchsten davon für nicht vergleichbar, weil einzelne Unternehmen oder Verlagsseiten gemessen wurden.

Omid Saffari schreibt, Betreiber berichteten bei Besuchern aus KI-Antworten von Konversionsraten zwischen 10 und 40 % gegenüber 1 bis 2 % aus der organischen Suche. Eine Quelle nennt der Text nicht.

Die SEO-Agentur The SEO Works hat 95 Websites über zwölf Monate ausgewertet (September 2025 bis August 2026, Google Analytics). Für den Vergleich der Conversions blieben 63 Websites mit genug Besuchen. Ergebnis je Vergleichskanal:

KI-Besucher verglichen mitConversion-Rate im Verhältnis
bezahlter Suche0,67-fach
organischer Suche1,18-fach
allen Besuchen1,37-fach
Direktaufrufen2,48-fach

Bei Unternehmen, die B2B-Produkte verkaufen, lag der Wert gegenüber der organischen Suche bei 0,62, bei B2B-Dienstleistern bei 1,21 (10 bzw. 24 Websites). Auf 23 von 63 Websites schnitten KI-Besucher schlechter ab. Und die Menge bleibt klein: Auf 100 Conversions aus der organischen Suche kamen 3,2 aus KI-Verweisen.

Ein Beispiel: Bringt Ihre organische Suche 50 Anfragen im Jahr, kämen nach diesem Verhältnis ein bis zwei aus KI-Verweisen. Soll eine Pauschale drei bis vier zusätzliche Neukunden bringen, müsste sich dieser Kanal also vervielfachen.

Die Grenzen nennt die Studie selbst: Sie zählt Conversions in Google Analytics, keine Personen, und Klicks aus Googles KI-Übersichten erscheinen als normale organische Besuche und fehlen. Aus welchen Ländern die Websites stammen, schlüsselt sie nicht auf. Eine deutsche Erhebung dieser Art haben wir nicht gefunden.

Woran Sie das Geld messen

Messen Sie GEO an Anfragen; Nennungen in KI-Antworten sind nur ein Zwischenwert. Drei Punkte gehören vor dem Auftrag auf den Tisch:

  1. Anfragen als Maßstab. Besuche mit der Verweisquelle chatgpt.com, perplexity.ai und ähnlichen in der Webanalyse, dazu die Frage im Formular, wie Kunden auf Sie aufmerksam wurden. Ein Teil der KI-Besuche erscheint in Google Analytics nicht als solcher.
  2. Zwischenstand nach drei Monaten. Mit derselben Messung wie zu Beginn, sonst ist der Vergleich wertlos.
  3. Leistungseinheiten im Angebot. Fragen, KI-Systeme, Wiederholungen, Inhalte und Erwähnungen als Zahl.

In einer Reddit-Diskussion über ein Angebot für 3.000 US-Dollar im Monat schreibt ein Nutzer, die Beweislast liege bei der Agentur: Sie solle zeigen, was sie anders macht und woran sie Erfolg misst. Wie wir als GEO Agentur messen, zeigen wir Ihnen gern im Erstgespräch.

Neukunden oder Mitarbeiter gewinnen?

Im Erstgespräch zeigen wir Ihnen, wie PushPartner Anfragen und Bewerbungen planbar macht. 30 Minuten, kostenlos, unverbindlich.

Transparenzhinweis

  • Autor und fachliche Prüfung: Benjamin Pusch, Gründer von PushPartner.
  • Interessenkonflikt: PushPartner ist eine Agentur für Performance-Marketing in Düsseldorf. Wir bieten GEO an und betreuen Google Ads, das dieser Artikel als Vergleichsmaßstab nennt. Wir verdienen an beidem.
  • Datenstand: 3. November 2026. Wir prüfen den Artikel spätestens am 2. Februar 2027, früher, wenn sich Preise oder Studienlage deutlich ändern.
  • Quellen: Preisangaben von Anbietern ohne unabhängige Erhebung, Preisseiten von Werkzeugen, die Dokumentation von Google, eine Studie einer SEO-Agentur, Forenbeiträge als Stimmungsbild, die anonymisierte Webanalyse eines Kunden mit Freigabe.

Quellen

  1. neuroflash: GEO Agentur: Leistungen, Kosten und Auswahlkriterien, Stand Juli 2026
  2. Blck Alpaca: GEO Optimierung Kosten: Was kostet GEO für KMU wirklich?, Stand August 2026
  3. Omid Saffari: GEO-Optimierung: Was Agentur und DIY 2026 wirklich kosten
  4. geoagentur.de: Die besten GEO-Agenturen 2026
  5. AWISEE: GEO Agentur, Stand Dezember 2025
  6. business-on: GEO-Agenturen, Stand 09/2026
  7. Boze Bago (PicoBit.AI), LinkedIn: Was kostet eine GEO-Agentur?
  8. Google Search Central: AI features and your website und Google's Guide to Optimizing for Generative AI Features on Google Search, abgerufen 03.11.2026
  9. The SEO Works: AI Referral Traffic Statistics Benchmark, Daten September 2025 bis August 2026
  10. Otterly: Pricing, abgerufen 03.11.2026
  11. Peec AI: Pricing, abgerufen 03.11.2026
  12. Reddit-Diskussionen (Stimmungsbild): r/marketingagency; r/GEO_optimization; r/AskMarketing; r/MarketingandAI, abgerufen 03.11.2026

Häufige Fragen

Möglicherweise. Einstiegspakete bestehen in den Angeboten, die wir gelesen haben, vor allem aus Messung, strukturierten Daten und FAQ-Aufbau. Die beiden letzten leistet eine gute SEO-Betreuung ohnehin, neu ist vor allem die Messung. Fragen Sie, was darüber hinausgeht, etwa Erwähnungen auf fremden Seiten.

neuroflash nennt erste Berichte nach vier bis acht Wochen und belastbare Trends nach zwei bis drei Monaten, Omid Saffari 60 bis 90 Tage bis zu ersten Zitationsfortschritten. Eine unabhängige Messung dazu haben wir nicht gefunden. Vereinbaren Sie einen Zwischenstand nach drei Monaten, gemessen an Anfragen.

Ein kostenloser Check taugt nur, wenn der Anbieter offenlegt, in welchen KI-Systemen und mit wie vielen Durchläufen er misst. Einzelne Stichproben sind unsicher. Über den Wert der Pauschale danach sagt er nichts: Den beurteilen Sie mit der Rechnung in diesem Artikel.

Über den Autor

Benjamin Pusch

Benjamin Pusch

Geschäftsführer

Mehr zu SEO & KI-Suche

Pixelgrafik: Eine Lupe mit Gesicht prüft eine Sprechblase mit Antwortzeilen, links liegt ein Briefumschlag, rechts stehen zwei grüne Häkchen über einem blauen Fragezeichen.

SEO & KI-Suche

8 Min. Lesezeit

Welche GEO-Agentur ist die beste? Sieben Fragen, mit denen Sie jedes Angebot prüfen

Die beste GEO-Agentur lässt sich nicht ermitteln. Ob ein einzelnes Angebot taugt, dagegen schon. GEO (Generative Engine Optimization) heißt: dafür sorgen, dass KI-Systeme wie ChatGPT oder die KI-Übersichten von Google Ihr Unternehmen in ihren Antworten nennen oder als Quelle verlinken, über die eigene Website und über Erwähnungen auf fremden Seiten. Eine unabhängige Rangliste dafür gibt es nicht: Jede Agentur misst mit eigenen Fragen. Prüfen lässt sich deshalb die Messung. Mit welchen Fragen und wie oft misst die Agentur? Bekommen Sie die Rohdaten, reicht die Messung bis zur Anfrage, und wann ziehen Sie gemeinsam Bilanz? Die sieben Fragen dafür stehen unten in einer Tabelle, die Sie ausdrucken und ins Gespräch mitnehmen können. Ob Sie GEO überhaupt brauchen, klärt der Artikel Brauche ich GEO?, was Agenturen dafür verlangen, der Artikel GEO Kosten.

Benjamin Pusch

Benjamin Pusch

Geschäftsführer

Pixelgrafik: Drei Sprechblasen in Orange, Grün und Blau mit unterschiedlichen Antworten, davor eine Lupe mit nachdenklichem Gesicht, rechts ein Kreispfeil mit Fragezeichen und eine Karte mit Häkchen.

SEO & KI-Suche

8 Min. Lesezeit

KI-Sichtbarkeit prüfen: So testen Sie selbst, ob ChatGPT und Google Ihr Unternehmen nennen

Ob ChatGPT, Perplexity oder Googles KI Ihr Unternehmen nennen, prüfen Sie mit fünf bis zehn echten Kundenfragen: mehrfach gestellt, unter neutralen Bedingungen, in einer Tabelle gezählt. Das Ergebnis ist eine grobe Einordnung, kein Messwert. Dieselbe Frage bringt fast nie zweimal dieselbe Anbieterliste, und eine Quote aus 30 Antworten bleibt rechnerisch weit offen. Legen Sie deshalb die kostenlosen Daten aus Google Search Console, Bing Webmaster Tools und Google Analytics daneben. Für alles zusammen brauchen Sie etwa eine Stunde.

Benjamin Pusch

Benjamin Pusch

Geschäftsführer

Pixelgrafik: Ein Browserfenster mit Textzeilen steht auf einem Fundament aus Steinen, das geschweifte Klammern und ein lächelndes Gesicht trägt; vom Fundament führt eine gestrichelte Linie zu einer Trefferliste mit Lupe, vom Text eine zweite zu einer KI-Sprechblase.

SEO & KI-Suche

8 Min. Lesezeit

Was strukturierte Daten bei Google und in KI-Antworten bringen

Unsere Antwort, Stand November 2026: Strukturierte Daten sind eine Basis, die jede Website heute sauber haben sollte, ob sie GEO betreibt oder nicht. Ein Hebel für KI-Antworten sind sie nicht, deshalb wäre es falsch, sie als GEO-Optimierung zu verkaufen. Ein B2B-Dienstleister braucht drei, vier Typen im Seiten-Template; bei Google entscheiden sie über die Darstellung eines Ergebnisses, eine Wirkung auf den Platz nennt Google nicht. Für ChatGPT zählt beim Abruf einer Seite der sichtbare Text: In einem kontrollierten Test kam dort kein Fakt an, der nur im Code stand. Dass der Abruf den Code weglässt, beruht bei ChatGPT auf der eigenen Angabe des Modells, gemessen ist es nur bei Claude. Seit dem 7. Mai 2026 zeigt Google keine aufklappbaren FAQ-Ergebnisse mehr. Für seine KI-Funktionen verlangt Google laut eigener Dokumentation kein besonderes Markup. Wer Ihnen strukturierte Daten als Weg in ChatGPT verkauft, verspricht eine Wirkung, die die kontrollierten Messungen bisher nicht zeigen.

Benjamin Pusch

Benjamin Pusch

Geschäftsführer