Skip to main content
Blog

Google-Ads-Skripte für Lead-Kampagnen: Drei Wächter, die Sie heute einrichten sollten

Google-Ads-Skripte für Lead-Kampagnen: Drei Wächter, die Sie heute einrichten sollten

03.11.2026

8 Min. Lesezeit

Pixelgrafik: Eine Lupe mit Gesicht schaut auf ein Fenster mit Codezeilen, von dem eine gestrichelte Linie zu einem Briefumschlag führt; links liegt eine Goldmünze.

Für ein Lead-Konto lohnen sich heute vor allem Google-Ads-Skripte, die nichts ändern, sondern lesen und melden: ein Wächter für Ausgaben, eine Prüfung der Zielseiten und ein Alarm für teure Suchbegriffe ohne Anfrage. Läuft Ihr Konto mit Smart Bidding, steuert Google die Gebote selbst; manuelle Gebotsanpassungen unterstützt Google dort nicht.

Wer keinen Code pflegen will, kann laut Google automatisierte Regeln nutzen. Für zwei der drei Wächter finden Sie hier den Code, für die Link-Prüfung liefert Google ein fertiges Skript.

Was Google-Ads-Skripte sind und wann eine Regel reicht

Ein Google-Ads-Skript ist ein Stück JavaScript, das direkt in Ihrem Konto läuft. Google führt es auf eigenen Servern aus, laut Google ohne zusätzliche Kosten. Sie testen es im Vorschaumodus und planen es stündlich, täglich, wöchentlich oder monatlich.

Googles eigene Empfehlung ist zurückhaltend. Skripte seien eine gute Wahl, wenn Sie JavaScript-Kenntnisse haben und ein großes Konto verwalten. Wer keine Skriptkenntnisse hat, kann laut Google automatisierte Regeln verwenden. Die ändern ohne Code Status, Budget und Gebote oder schicken eine E-Mail, wenn eine Bedingung eintritt.

AufgabeRegel reichtSkript nötig
E-Mail, wenn eine Kampagne eine feste Kostengrenze überschreitetjanein
Kampagne zu einer festen Uhrzeit pausierenjanein
Kosten je Kampagne mit ihrem Tagesbudget vergleichenneinja
Alle Zielseiten auf Fehler prüfenneinja (Google liefert das Skript)
Suchbegriffe über eine Woche zusammenrechnen und meldenneinja

Die Einteilung ist unsere Einschätzung auf Grundlage von Googles Hilfe zu Regeln und Skripten. Die Faustregel: Sobald Daten zusammengerechnet oder verglichen werden müssen, braucht es ein Skript.

Warum im Lead-Konto Wächter vor Optimierern kommen

Nutzt Ihr Konto Smart Bidding, also Strategien wie „Conversions maximieren“ oder „Ziel-CPA“, gilt laut Google: „Manuelle Gebotsanpassungen werden für Smart Bidding-Strategien nicht unterstützt.“ Ein Skript, das Gebotsanpassungen setzt, arbeitet dort also mit etwas, das Google nicht unterstützt.

Dazu kommt das Risiko. Laut Google lassen sich Änderungen durch Skripte nicht rückgängig machen. Ein Skript, das nur liest und eine E-Mail schickt, kann das Konto nicht verstellen. Was sich ändert, entscheiden weiter Sie.

Auch Praktiker räumen auf. Der Gründer des Softwareanbieters groas beschreibt im Oktober 2026, welche Skripte er behält und welche er gelöscht hat. Behalten hat er sechs Wächter, gelöscht unter anderem Gebotsskripte, die Smart Bidding ignoriere. Das ist eine Einzelstimme mit eigenem Verkaufsinteresse.

Die Grenze dieser Haltung: Wer manuell bietet, ein neues Konto mit wenigen Conversions noch mit festen Grenzen fährt oder viele Konten über ein Verwaltungskonto betreut, kann ändernde Skripte sinnvoll einsetzen. Google nennt umfangreiche Kampagnen und die Arbeit über Verwaltungskonten als Einsatzgebiet.

Wächter 1: Läuft eine Kampagne heute zu schnell?

Jeder der drei Wächter beantwortet eine Frage, die Sie sonst täglich im Konto prüfen müssten.

Der Ausgaben-Wächter vergleicht, wie viel ihres Tagesbudgets jede aktive Suchkampagne heute schon ausgegeben hat und wie viel vom Tag vorbei ist. Um 12 Uhr ist der halbe Tag um: Mit dem Beispielwert 1,5 meldet das Skript dann jede Kampagne ab 75 % ihres Tagesbudgets.

Passen Sie Faktor und Mindestanteil an Ihr Konto an. Laufen Ihre Anzeigen per Werbezeitplaner nur tagsüber, ist mittags ein höherer Anteil normal; setzen Sie den Faktor dann höher.

Pausiert die Kampagne am Wochenende, verteilt Google seit dem 1. Juni 2026 das 30,4-Fache des Tagesbudgets auf die Werktage: rechnerisch rund das 1,4-Fache je Werktag (30,4 durch 21,7). Setzen Sie den Faktor dann auf etwa 2,1.

Was Sie oben ändern: E-Mail-Adresse, Faktor, Mindestanteil. Planung: täglich, zum Beispiel um 12 Uhr. Die Idee, Ausgaben früh am Tag gegen das Tagesbudget zu prüfen, beschreibt auch groas mit einer festen Grenze bis 14 Uhr.

// Ausgaben-Wächter: vergleicht die heutigen Kosten jeder Suchkampagne mit dem Anteil des Tages, der schon vorbei ist.
// Ändert nichts im Konto. Planung: täglich, z. B. um 12 Uhr.
var EMPFAENGER = 'ihre.adresse@firma.de'; // mehrere Adressen mit Komma trennen
var FAKTOR = 1.5;        // Beispielwert: melden, wenn eine Kampagne 1,5-mal so schnell ausgibt wie der Tag vergeht
var MINDESTANTEIL = 0.3; // Beispielwert: erst ab 30 % des Tagesbudgets melden

function main() {
  var konto = AdsApp.currentAccount();
  var stunde = Number(Utilities.formatDate(new Date(), konto.getTimeZone(), 'H'));
  var tagVorbei = Math.max(stunde, 1) / 24;
  var zeilen = AdsApp.search(
    'SELECT campaign.name, campaign_budget.amount_micros, metrics.cost_micros FROM campaign ' +
    "WHERE campaign.status = 'ENABLED' AND campaign.advertising_channel_type = 'SEARCH' " +
    "AND campaign_budget.period = 'DAILY' AND campaign_budget.explicitly_shared = FALSE " +
    'AND segments.date DURING TODAY');
  var treffer = [];
  while (zeilen.hasNext()) {
    var z = zeilen.next();
    var budget = Number(z.campaignBudget.amountMicros) / 1e6;
    var anteil = budget > 0 ? Number(z.metrics.costMicros) / 1e6 / budget : 0;
    if (anteil >= MINDESTANTEIL && anteil >= tagVorbei * FAKTOR) {
      treffer.push(z.campaign.name + ': ' + Math.round(anteil * 100) + ' % des Tagesbudgets (' +
        budget.toFixed(2) + ' ' + konto.getCurrencyCode() + ') um ' + stunde + ' Uhr');
    }
  }
  if (treffer.length > 0) {
    MailApp.sendEmail(EMPFAENGER,
      'Google Ads: ' + treffer.length + ' Kampagne(n) geben heute schnell aus',
      'Konto ' + (konto.getName() || konto.getCustomerId()) + ':\n\n' + treffer.join('\n'));
  }
  Logger.log(treffer.length + ' Kampagne(n) gemeldet.');
}

Frühwarnung, keine Bremse. Google gibt an einem Tag bis zum Doppelten des Tagesbudgets aus, im Monat höchstens das 30,4-Fache. Der Wächter verhindert das nicht, er sagt Ihnen früher Bescheid. Die Statistiken können laut Google bis zu drei Stunden nachhängen, die gemeldeten Kosten liegen also eher unter den tatsächlichen. Kampagnen mit gemeinsamem Budget lässt das Skript aus, weil deren Budget nicht jeder Kampagne allein gehört.

Ohne eigenen Code geht es auch mit Googles Erkennung von Kontounregelmäßigkeiten. Sie vergleicht den laufenden Tag mit demselben Wochentag der letzten 26 Wochen und schickt höchstens eine E-Mail pro Tag. Einrichtung wie bei Wächter 2.

Wächter 2: Führt jede Anzeige auf eine funktionierende Seite?

Für die Link-Prüfung nehmen Sie Googles fertiges Skript aus dem Lösungsbereich. Es durchläuft Anzeigen, Keywords und Sitelinks und meldet per E-Mail URLs, die Fehler wie „Seite nicht gefunden“ zurückgeben. Große Konten prüft es über mehrere Läufe hinweg, Google empfiehlt einen stündlichen Lauf.

Einrichtung. Googles Knopf „Scriptvorlage installieren“ legt das Skript an, „Tabellenvorlage kopieren“ die Tabelle dazu. Tragen Sie deren Adresse und Ihre E-Mail-Adresse oben im Skript ein, sonst bricht es ab.

Fehlertexte: Das Skript findet auch Seiten, die laden, aber einen Fehlertext zeigen, etwa „Produkt eingestellt“. Dafür tragen Sie solche Texte in der Tabelle als Fehlerstrings ein. Der Code steht laut Kopfzeile unter der Apache-2.0-Lizenz; lassen Sie den Lizenzhinweis im Kopf stehen.

Testen Sie das Skript einmal mit einer absichtlich kaputten Adresse. In Googles Skriptforum berichtete ein Nutzer 2022, dass die Link-Prüfung für Verwaltungskonten eine Test-URL mit Fehler nicht meldete; Googles Skript-Team konnte das nachstellen. Liegt der Fehler an der Seite selbst, ist das ein Thema für Ihre Landingpage.

Wächter 3: Wofür zahlen Sie ohne Anfrage?

Der Suchbegriff-Alarm rechnet die Suchbegriffe Ihrer Suchkampagnen aus den letzten sieben Tagen zusammen und schickt Ihnen jene, die Geld gekostet, aber keine Conversion gebracht haben. Es schließt nichts automatisch aus. Ob ein Begriff falsch ist oder nur Zeit braucht, entscheiden Sie.

Was Sie oben ändern: E-Mail-Adresse, Mindestkosten (Beispielwert 20 €), Länge der Liste. Planung: wöchentlich, zum Beispiel montags.

// Suchbegriff-Alarm: schickt einmal pro Woche die Suchbegriffe mit Kosten, aber ohne Conversion.
// Ändert nichts im Konto, schließt nichts aus. Planung: wöchentlich, z. B. montags.
var EMPFAENGER = 'ihre.adresse@firma.de';
var MINDESTKOSTEN = 20;   // Beispielwert: erst ab 20 € Kosten in 7 Tagen melden
var HOECHSTENS = 30;      // so viele Suchbegriffe stehen höchstens in der Mail

function main() {
  var konto = AdsApp.currentAccount();
  var zeilen = AdsApp.search(
    'SELECT search_term_view.search_term, metrics.cost_micros, metrics.clicks, metrics.conversions ' +
    'FROM search_term_view ' +
    "WHERE campaign.advertising_channel_type = 'SEARCH' " +
    'AND segments.date DURING LAST_7_DAYS AND metrics.cost_micros > 0');
  var summe = {};
  while (zeilen.hasNext()) {
    var z = zeilen.next();
    var begriff = z.searchTermView.searchTerm;
    if (!summe[begriff]) summe[begriff] = { kosten: 0, klicks: 0, conversions: 0 };
    summe[begriff].kosten += Number(z.metrics.costMicros) / 1e6;
    summe[begriff].klicks += Number(z.metrics.clicks);
    summe[begriff].conversions += Number(z.metrics.conversions);
  }
  var liste = Object.keys(summe).filter(function (b) {
    return summe[b].conversions === 0 && summe[b].kosten >= MINDESTKOSTEN;
  }).sort(function (a, b) { return summe[b].kosten - summe[a].kosten; });
  if (liste.length > 0) {
    var text = liste.slice(0, HOECHSTENS).map(function (b) {
      return b + ': ' + summe[b].kosten.toFixed(2) + ' ' + konto.getCurrencyCode() + ', ' + summe[b].klicks + ' Klicks';
    });
    MailApp.sendEmail(EMPFAENGER,
      'Google Ads: ' + liste.length + ' Suchbegriff(e) mit Kosten ohne Conversion (7 Tage)',
      'Konto ' + (konto.getName() || konto.getCustomerId()) + '. Prüfen Sie, ob die Begriffe zu Ihrem Angebot passen:\n\n' + text.join('\n'));
  }
  Logger.log(liste.length + ' Suchbegriff(e) gemeldet.');
}

Derselbe Suchbegriff kann in mehreren Anzeigengruppen auftauchen. Das Skript zählt ihn deshalb zusammen, bevor es die Grenze prüft.

Was geprüft ist. Beide Abfragen sind am 3. November 2026 gegen die Google-Ads-Schnittstelle gelaufen, die Rechenlogik ist mit Testdaten geprüft. Im Skript-Editor eines Google-Ads-Kontos sind die Skripte noch nicht gelaufen: Testen Sie sie in der Vorschau, bevor Sie sie planen.

Neukunden oder Mitarbeiter gewinnen?

Im Erstgespräch zeigen wir Ihnen, wie PushPartner Anfragen und Bewerbungen planbar macht. 30 Minuten, kostenlos, unverbindlich.

In fünf Schritten einrichten

Diese Reihenfolge gilt für die beiden Skripte aus diesem Artikel, der wichtigste Schritt ist der Test.

  1. Skript anlegen. Im Konto über das Werkzeugsymbol die Bulk-Aktionen und dort Skripts öffnen, ein neues Skript anlegen und den Code einfügen.
  2. Oben anpassen. E-Mail-Adresse und Schwellen eintragen, sonst nichts ändern.
  3. Autorisieren. Beim ersten Mal geben Sie dem Skript Zugriff auf das Konto.
  4. Vorschau ausführen. Im Vorschaumodus ändert ein Skript laut Google keine Objekte im Konto. E-Mails verschickt es aber trotzdem, das ist für den Test nützlich. Im Protokoll steht, wie viele Treffer es gefunden hat.
  5. Mit Fehler testen, dann planen. Setzen Sie die Schwelle für eine Vorschau absichtlich so niedrig, dass eine Meldung kommen muss, und prüfen Sie, ob die E-Mail ankommt. Danach Schwelle zurück und Zeitplan setzen.

Grenzen, Fallen und was Sie nicht mehr brauchen

Laufzeit. Ein Skript läuft höchstens 30 Minuten, danach bricht Google ab. Bis zu 60 Minuten sind nur möglich, wenn ein Verwaltungskonto Konten parallel abarbeitet. Sehr große Konten brauchen deshalb Skripte, die wie Googles Link-Prüfung über mehrere Läufe weiterarbeiten.

Alte Listen. Die Länge einer Skriptsammlung sagt nichts über ihre Qualität. Googles Lösungsbereich führt am 3. November 2026 genau sechs Skripte, darunter die Erkennung von Kontounregelmäßigkeiten und die Link-Prüfung. Skripte, die Gebote anpassen, brauchen Sie unter Smart Bidding nicht.

Performance Max. Auch für diesen Kampagnentyp dokumentiert Google Berichte in Skripten. Die beiden Skripte oben sind für Suchkampagnen geschrieben und nur dort geprüft.

Prüfliste: Ihr Skript ist eingerichtet, wenn

  1. es nur liest und meldet, nichts ändert;
  2. oben Ihre E-Mail-Adresse und eine bewusst gewählte Schwelle stehen;
  3. die Vorschau ohne Fehler durchgelaufen ist;
  4. ein absichtlicher Testfall eine E-Mail ausgelöst hat;
  5. der Zeitplan passt: täglich, wöchentlich oder stündlich wie bei Googles Skripten.

Sie möchten wissen, welche Wächter Ihr Konto braucht? Bei bestehenden Google-Ads-Konten sehen wir uns das im kostenlosen Erstgespräch an. Mehr dazu auf der Seite unserer Google Ads Agentur.

Transparenzhinweis

  • Autor und fachliche Prüfung: Benjamin Pusch, Gründer von PushPartner.
  • Interessenkonflikt: PushPartner ist eine Agentur für Performance-Marketing in Düsseldorf und betreut Google-Ads-Konten gegen Honorar. Die Skripte in diesem Artikel können Sie ohne uns nutzen.
  • Datenstand: 3. November 2026. Wir prüfen den Artikel spätestens am 3. Februar 2027 und früher, wenn Google die Skript-Dokumentation oder den Lösungsbereich ändert.
  • Quellen: Google-Dokumentation und Google-Ads-Hilfe, ein Beitrag eines Softwareanbieters, ein Beitrag aus Googles Skriptforum. Die zwei Skripte haben wir geschrieben; die Idee des Ausgaben-Wächters beschreibt auch groas.

Quellen

  1. Google Ads Scripts: Produktübersicht, Stand 02.11.2026
  2. Google Ads Scripts: Beschränkungen, Stand 30.10.2026
  3. Google Ads Scripts: Reporting, Stand 30.10.2026
  4. Google Ads Scripts: Vorschaumodus, Stand 30.10.2026
  5. Google Ads Scripts: Datums- und Uhrzeitwerte, abgerufen am 03.11.2026
  6. Google Ads Scripts: Erkennung von Kontounregelmäßigkeiten, abgerufen am 03.11.2026
  7. Google Ads Scripts: Linkprüfung, abgerufen am 03.11.2026
  8. Google Ads Scripts: Lösungen, abgerufen am 03.11.2026
  9. Google-Ads-Hilfe: Änderungen mithilfe von Skripts automatisieren, abgerufen am 03.11.2026
  10. Google-Ads-Hilfe: Automatisierte Regeln einrichten, abgerufen am 03.11.2026
  11. Google-Ads-Hilfe: Änderungen bei der Budgetabstufung, abgerufen am 03.11.2026
  12. Google-Ads-Hilfe: Gebotsanpassungen, abgerufen am 03.11.2026
  13. groas: Google Ads Scripts Worth Keeping in 2026, and the Ones I Deleted, 03.10.2026
  14. Google Ads Scripts Forum: Manager Link Checker (New Experience) Not Working, 30.09.2022

Häufige Fragen

Für die Skripte in diesem Artikel nicht: Sie ändern nur die Zeilen oben (E-Mail-Adresse, Schwelle) und testen in der Vorschau. Google selbst empfiehlt Skripte für Nutzer mit Skriptkenntnissen; ohne sie können Sie laut Google automatisierte Regeln verwenden. Wer ein Skript nicht versteht, sollte es nicht planen.

Für einfache Wenn-dann-Fälle reicht eine Regel, zum Beispiel eine E-Mail, wenn die Kosten einer Kampagne eine Grenze überschreiten. Ein Skript brauchen Sie, wenn Daten zusammengerechnet oder über mehrere Läufe geprüft werden müssen, etwa bei Suchbegriffen oder Zielseiten.

Ein Skript, das ändert, ja: Laut Google lassen sich Änderungen durch Skripte nicht rückgängig machen. Die Skripte in diesem Artikel ändern nichts, sie lesen Daten und schicken eine E-Mail. Testen Sie trotzdem jedes Skript zuerst in der Vorschau.

Nicht verlassen. Ältere Sammlungen enthalten Gebotsskripte, die unter Smart Bidding nicht greifen. Prüfen Sie ein altes Skript in der Vorschau und mit einem absichtlich eingebauten Fehler, bevor Sie ihm vertrauen.

Das hängt vom Skript ab. Google empfiehlt für die Erkennung von Kontounregelmäßigkeiten und für die Link-Prüfung einen stündlichen Lauf. Der Ausgaben-Wächter aus diesem Artikel läuft einmal täglich, zum Beispiel mittags, der Suchbegriff-Alarm einmal pro Woche.

Über den Autor

Benjamin Pusch

Benjamin Pusch

Geschäftsführer

Mehr zu Google Ads

Pixelgrafik: Ein lächelndes Smartphone mit grünem Anrufbutton klingelt in der Mitte, links ein Briefumschlag mit Mauszeiger, rechts ein grünes Häkchen.

Google Ads

8 Min. Lesezeit

Anrufanzeigen in Google Ads: Was nach dem Aus kommt und wann Anrufe besser sind als Formulare

Google schaltet Anrufanzeigen ab: Seit Februar 2026 lassen sich keine neuen mehr anlegen, ab Februar 2027 erzielen bestehende keine Impressionen mehr. Anrufe aus Google Ads bekommen Sie trotzdem weiter, über ein Anruf-Asset an Ihrer Suchanzeige. Ob ein Anruf für Ihren Betrieb die bessere Anfrage ist als ein Formular, klären nach unserer Einschätzung vier Fragen: Ist der Bedarf dringend, lässt er sich am Telefon klären, nimmt jemand ab, und braucht Ihr Angebot Fotos oder Maße? Zählen sollten Sie danach nur Anrufe, die lang genug für ein echtes Gespräch sind. Unsere Empfehlung als Startwert: 60 Sekunden, denn kürzere Anrufe sind oft Verwähler.

Benjamin Pusch

Benjamin Pusch

Geschäftsführer

Pixelgrafik: Drei Karten in Blau, Gelb und Grün führen über eine gestrichelte Linie zu einer Trefferliste, in der ein Mauszeiger den obersten, hervorgehobenen Eintrag anklickt; daneben ein lächelnder Briefumschlag mit grünem Häkchen und zwei kleinere Briefe.

Google Ads

8 Min. Lesezeit

Google-Ads-Anzeigentexte: So schreiben Sie Suchanzeigen, die Anfragen bringen

Eine Google-Suchanzeige besteht heute (Stand November 2026) aus bis zu 15 Anzeigentiteln und 4 Textzeilen, aus denen Google bei jeder Suche eine Anzeige zusammensetzt. Gute Anzeigentexte decken das Keyword ab und bringen mehrere verschiedene Argumente, die einzeln und in jeder Kombination verständlich sind. Die Bewertung „Anzeigeneffektivität“, die Google dazu anzeigt, ist eine Checkliste für Vollständigkeit, kein Erfolgsmaß. Laut Google fließt sie weder in den Anzeigenrang noch in den Qualitätsfaktor ein. Ob ein Text funktioniert, zeigen Ihre Anfragen.

Benjamin Pusch

Benjamin Pusch

Geschäftsführer

Pixelgrafik: Drei Stufen steigen nach rechts an, auf der untersten liegt ein roter Geldschein mit der Zahl 50, auf der mittleren eine große Münze, auf der höchsten eine kleine lächelnde Münze; rechts daneben eine Trefferliste mit Mauszeiger auf dem obersten Treffer.

Google Ads

8 Min. Lesezeit

Google-Ads-Auktion: Wie Position und Klickpreis wirklich entstehen

Den Platz oben kauft man bei Google nicht, und ein Keyword hat kein festes Preisschild. Bei jeder Suche berechnet Google für jede passende Anzeige einen Anzeigenrang. Oben steht, wer den höchsten Rang hat und die Mindestwerte für diesen Platz schafft. Der Preis je Klick liegt oft unter dem Gebot, weil Sie höchstens zahlen, was Sie für die Mindestwerte und gegen die Anzeige unter Ihnen brauchen. Dazu kommt, was ein US-Gericht 2024 festgestellt hat: Google hat die Preise in der Auktion zusätzlich über eigene Regler angehoben. Wer nicht oben steht, prüft deshalb zuerst, ob er am Rang oder am Budget scheitert, bevor er mehr Geld nachschiebt.

Benjamin Pusch

Benjamin Pusch

Geschäftsführer