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Google Ads im B2B: Was anders ist und was Sie anders einstellen

Google Ads im B2B: Was anders ist und was Sie anders einstellen

03.11.2026

8 Min. Lesezeit

Pixelgrafik: Ein goldener Trichter mit Gitter an der weiten Öffnung und lächelndem Gesicht steht in der Mitte, links davor drei Mauszeiger und drei kleine graue Kugeln, die am Gitter abgewiesen werden, rechts eine Trefferliste mit Mauszeiger und ein Brief mit grünem Häkchen, von dem eine gestrichelte Linie mit gelben Päckchen zurück zur Lupe links unten führt.

Google Ads funktioniert im B2B, wenn Google erfährt, welche Anfragen Ihr Vertrieb für gut hält. Gesteuert wird auf die späteste Vertriebsstufe, die zuverlässig innerhalb von etwa 30 Tagen nach dem Klick erreicht wird und genug Volumen hat. Meist ist das die qualifizierte Anfrage oder der vereinbarte Termin. Aufträge melden Sie zusätzlich als sekundäre Conversion mit Wert, damit Ihre Auswertung bis zum Auftrag reicht.

Den Auftrag allein zu melden, reicht nicht: Google importiert Rückmeldungen aus dem Vertrieb nur bis 90 Tage nach dem letzten Klick, bei erweiterten Conversions für Leads nur bis 63 Tage. Dazu kommt seit September 2026 die automatische Umstellung bestimmter Suchkampagnen auf AI Max. Unsere Einschätzung: Damit entscheidet die Ausschlussliste stärker mit, wer auf Ihre Anzeige klickt.

Funktioniert Google Ads im B2B?

Ja, aber das Konto braucht andere Einstellungen als im Privatkundengeschäft. Wer bei Google sucht, verrät nicht, ob er Einkäufer, Student oder Bewerber ist.

Was im B2B anders istWas im Konto daraus folgt
Lange Verkaufswege: Leadanic nennt 6-12 Monate (Angabe eines Anbieters)auf eine Vertriebsstufe innerhalb von etwa 30 Tagen steuern, Aufträge zusätzlich melden
Wenige Suchen: Begriffe mit sehr geringem Suchvolumen zeigt der Keyword-Planer laut Google gar nicht an.Suchbegriffe aus Vertrieb und Suchbegriffbericht sammeln
Mitsuchende ohne Kaufabsicht, etwa Jobsuchende, Studierende oder Leute auf der Suche nach Gratis-Vorlagen (Leadanic, The Growth Syndicate)Ausschlussliste vor dem Start, Anzeigentext als Filter
Automatik erweitert die Suchen: Umstellung auf AI Max ab September 2026 (Google)Ausschlüsse jede Woche pflegen
Bestandskunden sollen keine Neukunden-Anzeige sehenKundenliste als Ausschluss, laut Google in jedem Konto, das die Richtlinien einhält

Ob sich Google Ads für Ihr Angebot überhaupt rechnet, prüfen Sie vorher mit den vier Prüfungen in Lohnt sich Google Ads?. Wie Auktion und Automatik grundsätzlich arbeiten, erklärt Wie funktioniert Google Ads?.

Welche Vertriebsstufe Sie an Google melden

Für Gebote zählt die Stufe, die Sie als primäre Conversion anlegen. „Genug Volumen“ heißt laut Google: mindestens 15 Conversions in den letzten 30 Tagen auf Kontoebene. Aufträge laufen als sekundäre Conversion mit, laut Google nur zur Beobachtung. Ähnlich rät The Growth Syndicate.

Warum etwa 30 Tage. So passt die Stufe in den Conversion-Zeitraum, der in Google Ads standardmäßig auf 30 Tagen steht. Conversions außerhalb dieses Zeitraums erfasst Google nicht. Ideal wäre laut Google eine Stufe innerhalb von 7 Tagen nach dem Klick. Liegt Ihre qualifizierte Anfrage später, gilt unsere Linie von etwa 30 Tagen.

Die Verzögerung beim Hochladen sollte laut Google unter sieben Tagen liegen, sonst fehlen Conversions in den Attributionsberichten. Eine Stufe nach etwa 30 Tagen plus eine Woche bis zum Upload liegt sicher vor der härtesten Grenze von 63 Tagen.

Die Grenzen. Offline-Conversions, die mehr als 90 Tage nach dem letzten Klick hochgeladen werden, importiert Google nicht. Bei erweiterten Conversions für Leads liegt die Grenze bei 63 Tagen.

Was das heißt. Eine Offline-Conversion ist ein Ereignis aus Ihrem CRM, etwa „Anfrage qualifiziert“, das Sie mit der Klick-Kennung an Google Ads hochladen. Erweiterte Conversions für Leads ordnen dasselbe Ereignis über die Kontaktdaten aus dem Formular zu. Einsteigern empfiehlt Google diesen zweiten Weg, also den mit dem kürzeren Fenster.

Pixelgrafik: Ein Zeitstrahl mit einem Mauszeiger, zwei Briefen und einem Angebotsfenster, darüber drei grüne Häkchen unter einer grünen Klammer, dahinter zwei rote gestrichelte Grenzlinien mit den Ziffern 63 und 90, rechts außerhalb eine blasse graue Münze unter einem blauen Fragezeichen.
Beispiel einer Vertriebsstrecke: Google importiert Rückmeldungen nur bis 63 Tage (erweiterte Conversions für Leads) bzw. 90 Tage (Offline-Conversions) nach dem letzten Klick, laut Google-Ads-Hilfe, Stand November 2026.

Was im Ratgeber von Leadanic fehlt. Leadanic nennt für B2B im Schnitt 6-12 Monate Kaufprozess und rät, mehrere Stufen bis zum gewonnenen Auftrag („Closed Won“) zurückzuspielen. Ein Auftrag sechs Monate nach dem letzten Klick erscheint aber nicht mehr in Ihren Statistiken. Aufträge innerhalb der Frist kommen an, wenn Sie den Conversion-Zeitraum dieser Aktion auf bis zu 90 Tage stellen (erweiterte Conversions für Leads: 63).

Wie viele Tage zwischen Klick und Stufe liegen, zeigt Ihr CRM. Die Einrichtung steht in Conversion-Tracking für Leads. So arbeiten wir selbst: Wo es sinnvoll ist, spielen wir die Qualität der Anfragen aus dem CRM an Google zurück und gewichten Kampagnen danach um.

Wenige Suchen: Begriffe aus dem Vertrieb statt aus dem Planer

Bei kleinen Suchvolumen stößt der Keyword-Planer an Grenzen. Laut Google zeigt er Keywords mit sehr geringem Suchvolumen nicht an, die übrigen Suchvolumen sind gerundete Werte.

Erstgespräch und Suchbegriffbericht. Notieren Sie, mit welchen Worten Interessenten im Erstgespräch ihr Problem beschreiben. In laufenden Kampagnen zeigt der Bericht zu Suchbegriffen, welche Suchanfragen Ihre Anzeige ausgelöst haben. Seltene Suchbegriffe fehlen dort laut Google aus Datenschutzgründen. Beide Quellen empfiehlt auch The Growth Syndicate.

Wie viele Anfragen Sie bei wenigen Suchen brauchen, damit sich das rechnet, steht im Artikel Lohnt sich Google Ads?

Unpassende Anfragen: Ausschlüsse und Anzeigentext

Ausschlüsse vor dem Start. Legen Sie auszuschließende Keywords an, bevor die erste Anzeige läuft: Jobsuche (job, karriere, gehalt), Ausbildung (studium, kurs, zertifikat) und Gratis-Suchen (kostenlos, vorlage). Solche Gruppen empfehlen die Ratgeber von Leadanic und The Growth Syndicate. Laut Google müssen Sie Synonyme sowie Singular- und Pluralformen selbst ergänzen, ähnliche Varianten gelten bei Ausschlüssen nicht.

Vorsicht bei Begriffen, die bei Ihnen Kaufabsicht zeigen: Bieten Sie eine kostenlose Testphase an, schließen Sie „kostenlos“ nicht pauschal aus.

Der Anzeigentext als Filter. Schreiben Sie in die Anzeige, für wen das Angebot ist, etwa „Für Unternehmen ab 50 Mitarbeitern“ wie im Beispiel von Leadanic. Eine sinkende Klickrate ist dabei gewollt, so rät es auch The Growth Syndicate.

AI Max: Prüfen Sie, ob Ihre Kampagne umgestellt wurde

Laut Google-Entwicklerblog stellt Google ab dem 1. September 2026 Suchkampagnen, die „weitgehend passend“ auf Kampagnenebene oder eigenständige automatisch erstellte Assets nutzen, im Lauf des Monats automatisch auf AI Max um. Neu anlegen lassen sich diese alten Einstellungen seit dem 3. August 2026 nicht mehr.

AI Max erweitert Ihre Keywords um weitgehend passende Suchen und Technik ohne Keywords. Auszuschließende Keywords gelten laut Google weiter.

So prüfen Sie, ob Ihre Kampagne betroffen ist. Lief eine Suchkampagne vor September mit „weitgehend passend“ auf Kampagnenebene oder mit eigenständigen automatisch erstellten Assets, ist sie für die Umstellung vorgesehen. Danach ist laut Google der Suchanfragen-Abgleich eingeschaltet, bei den automatisch erstellten Assets auch die Textanpassung. Im Bericht zu Suchbegriffen steht bei solchen Suchen der Übereinstimmungstyp „AI Max“, die Spalte „Quelle“ zeigt, woher der Suchbegriff kam. Den Suchanfragen-Abgleich können Sie je Anzeigengruppe abschalten. Dynamische Suchanzeigen stellt Google laut Fahrplan im Februar 2027 um.

Ob Sie AI Max nutzen oder bei genau passenden Keywords und Wortgruppen bleiben, ist eine Frage der Kontostruktur. Die Ausschlussliste brauchen Sie in beiden Fällen, und den Bericht zu Suchbegriffen lesen Sie am besten jede Woche.

Bestandskunden ausschließen: Kundenabgleich

Nach Position oder Firmenname lässt sich in der Google-Suche nicht ausrichten. Für Suchkampagnen nennt Google als demografische Merkmale nur Alter und Geschlecht, das Haushaltseinkommen nur außerhalb Deutschlands.

Mit dem Kundenabgleich laden Sie eine Kundenliste hoch und schließen Bestandskunden von Neukunden-Kampagnen aus. Zur Beobachtung und für Ausschlüsse darf das laut Google jedes Konto, das die Richtlinien einhält. Zur Ausrichtung erst nach 90 Tagen Werbung und mehr als 50.000 $ Gesamtausgaben.

Klären Sie vorher mit Ihrem Datenschutzbeauftragten, ob die Liste hochgeladen werden darf. Google verlangt die Einwilligung der Kunden, wo Gesetz oder Google-Richtlinien sie vorschreiben.

Ein Fall außerhalb der Software-Branche

Die Ratgeber, die wir für diesen Artikel gelesen haben, zeigen Beispiele aus der Software-Branche. Unser Fall kommt aus dem Eventmanagement.

Eventagentur KplusA. Unternehmen planen Veranstaltungen oft langfristig und vergleichen mehrere Anbieter, deshalb zählte Qualität mehr als Menge. Getestete Keyword-Cluster, angepasste Gebotsstrategien, Anzeigen mit passender Ansprache und A/B-Tests der Landingpage brachten 16 qualifizierte Event-Anfragen in drei Monaten (Fallstudie KplusA). Welcher Anteil auf die Anzeigen und welcher auf die Landingpage entfällt, trennt die Fallstudie nicht.

Prüfliste: fünf Einstellungen in Ihrem B2B-Konto

  1. Rückmeldestufe: die späteste Vertriebsstufe gewählt, die zuverlässig innerhalb von etwa 30 Tagen nach dem Klick erreicht wird, regelmäßig hochgeladen; Aufträge als sekundäre Conversion mit Wert und Conversion-Zeitraum bis 90 Tage (erweiterte Conversions für Leads: Import nur bis 63 Tage).
  2. Ausschlussliste: angelegt, mit Plural und Synonymen, jede Woche anhand des Suchbegriffberichts ergänzt.
  3. AI-Max-Status: geprüft, welche Kampagnen auf AI Max umgestellt wurden, und im Bericht zu Suchbegriffen (Übereinstimmungstyp „AI Max“), ob die zusätzlichen Suchen gewollt sind.
  4. Bestandskunden: per Kundenabgleich von Neukunden-Kampagnen ausgeschlossen, vorher mit dem Datenschutzbeauftragten geklärt.
  5. Anzeigentext: nennt, für wen das Angebot ist.

Wenn Sie wissen wollen, wo Ihr Konto steht, sehen wir es uns im kostenlosen Erstgespräch gemeinsam an. Wie wir B2B-Konten betreuen, steht auf den Seiten Google Ads Agentur und B2B-Marketing-Agentur.

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Transparenzhinweis

  • Autor und fachliche Prüfung: Benjamin Pusch, Gründer von PushPartner.
  • Interessenkonflikt: PushPartner ist eine Agentur für Performance-Marketing in Düsseldorf und betreut Google-Ads-Konten von B2B-Unternehmen. Wir verdienen an dieser Betreuung.
  • Datenstand: 3. November 2026. Google hat 2026 die Upload-Wege und die Einstellungen für erweiterte Conversions geändert und die automatische Umstellung von Suchkampagnen auf AI Max angekündigt. Wir prüfen den Artikel spätestens am 3. Februar 2027.
  • Quellen: Google-Hilfe, Google-Entwickler-Blog und LinkedIn-Hilfe, zwei Ratgeber von Agenturen, eine eigene Fallstudie.

Quellen

  1. Google Ads Developer Blog: Migrate Campaign-level Broad Match and Automatically Created Assets to AI Max, 12.08.2026
  2. Google Ads-Hilfe: Richtlinien für den Import von Offline-Conversions, abgerufen am 03.11.2026
  3. Google Ads-Hilfe: Conversion-Tracking-Zeiträume, abgerufen am 03.11.2026
  4. Google Ads-Hilfe: Primäre und sekundäre Conversion-Aktionen, abgerufen am 03.11.2026
  5. Google Ads-Hilfe: Attributionsberichte, abgerufen am 03.11.2026
  6. Google Ads-Hilfe: Best Practices für mehr aussichtsreiche Leads, abgerufen am 03.11.2026
  7. Google Ads-Hilfe: Demografisches Targeting, abgerufen am 03.11.2026
  8. Google Ads-Hilfe: Richtlinie zum Kundenabgleich, abgerufen am 03.11.2026
  9. Google Ads-Hilfe: Keyword-Planer und Keyword-Planer: Prognosen, abgerufen am 03.11.2026
  10. Google Ads-Hilfe: Bericht zu Suchbegriffen, abgerufen am 03.11.2026
  11. Google Ads-Hilfe: Auszuschließende Keywords, abgerufen am 03.11.2026
  12. Google Ads-Hilfe: Funktionsweise von AI Max für Suchkampagnen und Häufig gestellte Fragen zu AI Max für Suchkampagnen, abgerufen am 03.11.2026
  13. Leadanic: Google Ads für B2B: Der komplette Guide (2026), abgerufen am 03.11.2026
  14. The Growth Syndicate: B2B Google Ads: Structure, Negatives and Bidding (2026), 29.10.2026
  15. LinkedIn: Targeting options for LinkedIn Ads, abgerufen am 03.11.2026
  16. PushPartner: Fallstudie KplusA

Häufige Fragen

Ja, wenn das Konto unpassende Suchen ausschließt und Google meldet, welche Anfragen gut waren. Ist das ausgefüllte Formular Ihre einzige Conversion, lernt die Gebotsautomatik nur daraus. Ob es sich für Ihr Angebot rechnet, klären die Prüfungen in Lohnt sich Google Ads?

AI Max erweitert Suchkampagnen über die eigene Keyword-Liste hinaus und kann Anzeigentexte anpassen. Laut Google-Entwicklerblog stellt Google seit September 2026 Kampagnen mit „weitgehend passend“ auf Kampagnenebene oder eigenständigen automatisch erstellten Assets automatisch um. Im Bericht zu Suchbegriffen erkennen Sie die Suchen, die AI Max zusätzlich findet, am Übereinstimmungstyp „AI Max“.

In der Google-Suche nicht nach Position oder Firmenname. Kundenlisten darf jedes Konto, das die Richtlinien einhält, zur Beobachtung und für Ausschlüsse nutzen, zur Ausrichtung erst nach 90 Tagen Werbung und mehr als 50.000 $ Gesamtausgaben.

Eine belastbare Durchschnittszahl für Deutschland haben wir nicht gefunden, die Kosten hängen stark an Branche und Angebot. Was eine Anfrage bei Ihnen kosten darf, rechnen Sie aus Auftragswert und Abschlussquote. Als Werbebudget empfehlen wir mindestens 500 € im Monat.

Das hängt daran, ob Ihre Kunden nach Ihrer Leistung suchen. Google zeigt die Anzeige, wenn jemand sucht. LinkedIn wählt laut eigener Hilfe Personen nach Merkmalen wie Position, Branche oder Unternehmensgröße aus, auch ohne Suche.

Über den Autor

Benjamin Pusch

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Pixelgrafik: Ein lächelndes Smartphone mit grünem Anrufbutton klingelt in der Mitte, links ein Briefumschlag mit Mauszeiger, rechts ein grünes Häkchen.

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Benjamin Pusch

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Pixelgrafik: Drei Karten in Blau, Gelb und Grün führen über eine gestrichelte Linie zu einer Trefferliste, in der ein Mauszeiger den obersten, hervorgehobenen Eintrag anklickt; daneben ein lächelnder Briefumschlag mit grünem Häkchen und zwei kleinere Briefe.

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Benjamin Pusch

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Pixelgrafik: Drei Stufen steigen nach rechts an, auf der untersten liegt ein roter Geldschein mit der Zahl 50, auf der mittleren eine große Münze, auf der höchsten eine kleine lächelnde Münze; rechts daneben eine Trefferliste mit Mauszeiger auf dem obersten Treffer.

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Den Platz oben kauft man bei Google nicht, und ein Keyword hat kein festes Preisschild. Bei jeder Suche berechnet Google für jede passende Anzeige einen Anzeigenrang. Oben steht, wer den höchsten Rang hat und die Mindestwerte für diesen Platz schafft. Der Preis je Klick liegt oft unter dem Gebot, weil Sie höchstens zahlen, was Sie für die Mindestwerte und gegen die Anzeige unter Ihnen brauchen. Dazu kommt, was ein US-Gericht 2024 festgestellt hat: Google hat die Preise in der Auktion zusätzlich über eigene Regler angehoben. Wer nicht oben steht, prüft deshalb zuerst, ob er am Rang oder am Budget scheitert, bevor er mehr Geld nachschiebt.

Benjamin Pusch

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