So funktioniert die Abrechnung je Klick
Bei manuellen Geboten legen Sie den Höchstbetrag je Klick fest, bei automatischen Geboten wie Ziel-CPA setzt Google das Gebot je Auktion. Abgerechnet wird in der Suche in beiden Fällen der Klick, Abrechnung je Conversion bietet Google laut Hilfe nur im Displaynetzwerk an. Google nennt die Abrechnung je Klick CPC-Preismodell, CPC steht für Cost per Click, und schreibt, es werde gelegentlich auch Pay-per-Click (PPC) genannt.
Gebot und tatsächlicher Preis. Ihr Gebot ist der maximale CPC. Laut Google liegt der tatsächliche CPC oft darunter, ohne Mitbewerber direkt unter Ihnen ist es nur der Mindestpreis. Sie zahlen so viel, wie nötig ist, um die Schwellenwerte für den Anzeigenrang zu erreichen und die Anzeige direkt unter Ihnen zu übertreffen.
Mit Gebotsanpassungen kann ein Klick mehr kosten als Ihr Grundgebot, bei Google wie bei Microsoft. Bei Google gilt das laut Hilfe auch für automatische Gebote. Wie die Auktion den Preis bildet, steht im Artikel Google-Ads-Auktion.
Ungültige Klicks zahlen Sie nicht. Betrügerische, automatisierte und versehentliche Klicks stellt Google nach eigener Angabe nicht in Rechnung und versucht, sie automatisch herauszufiltern. Wie viele es waren, zeigt die Spalte „Ungültige Klicks“ in Google Ads.
Die Zählung von Klicks und ungültigen Klicks in Suchkampagnen lässt Google vom Media Rating Council prüfen, bestätigt mit Brief vom 31. März 2026. Das bestätigt die Messmethode, nicht jeden einzelnen Klick.
Klicks aus Suchen, die nicht zu Ihrem Angebot passen, nennt Google nicht unter den ungültigen Klicks. Google rät, dafür den Bericht zu Suchbegriffen zu prüfen und unpassende Begriffe auszuschließen.
Wofür Sie bei Google, Microsoft, LinkedIn und Meta zahlen
Je Klick rechnen von den vier Kanälen nur die Suchanzeigen von Google und Microsoft ab. Bei LinkedIn entscheiden Optimierungsziel und Gebotsstrategie, bei Meta die Einstellungen beim Erstellen der Anzeige. Hilfeseiten abgerufen am 3. November 2026.
| Kanal | Abgerechnet wird | Je Klick möglich? |
|---|---|---|
| Google, Suchanzeigen | je Klick | ja, auch bei Ziel-CPA |
| Microsoft Advertising, Suchanzeigen | je Klick | ja |
| LinkedIn, Ziel Websitebesuche | automatische Auslieferung oder Kostenobergrenze: je Impression; manuelles Gebot: je Klick auf die Landingpage | nur mit manuellem Gebot |
| Meta (Facebook, Instagram) | in der Regel je Impression | laut Hilfe Ausnahmen je Einstellung |
LinkedIn. Laut LinkedIn-Hilfe hängt die Abrechnung von Optimierungsziel, Gebotsstrategie und Anzeigenformat ab. Optimieren Sie auf Klicks zur Landingpage und lassen LinkedIn automatisch bieten, zahlen Sie trotzdem je Impression. Je Klick zahlen Sie nur mit manuellem Gebot. Nachrichtenanzeigen rechnet LinkedIn je Versand ab.
Eine Einzelerfahrung dazu. Ein Berater berichtet auf LinkedIn, dass der Preis je Interaktionsklick nach der Umstellung von manuellem Gebot auf automatische Auslieferung über Nacht von 5,50 auf 33 US-Dollar stieg. Das ist ein einzelnes Konto, keine Messung.
Meta. Meta schreibt, dass in der Regel nach der Zahl der Impressionen abgerechnet wird, sofern Sie beim Erstellen der Anzeige nichts anderes festlegen. Die vier deutschsprachigen Ratgeber, die wir für diesen Artikel gelesen haben, zählen Facebook oder Social Media trotzdem zu den PPC-Kanälen. PushPartner setzt Meta für Social Recruiting ein.
Was ein Klick wirklich kostet: vom Klickpreis zu den Kosten je Anfrage
Vergleichen sollten Sie die Kosten je Anfrage: Klickpreis geteilt durch Anfragerate, also den Anteil der Besucher, die ein Formular senden oder anrufen.
Beispielrechnung, Zahlen angenommen. Kanal A: 4 € je Klick, 2 von 100 Besuchern fragen an. 4 € ÷ 0,02 = 200 € je Anfrage. Kanal B: 8 € je Klick, 4 von 100 Besuchern fragen an. 8 € ÷ 0,04 = ebenfalls 200 € je Anfrage. Der doppelte Klickpreis sagt hier nichts darüber, welcher Kanal teurer ist.
Rechnet ein Kanal nach Impressionen ab, gibt es keinen festen Klickpreis. Dann teilen Sie die Kosten durch die Zahl der Anfragen. Das Ergebnis ist mit jedem anderen Kanal vergleichbar, egal welche Einheit abgerechnet wurde.
Noch genauer wird der Vergleich mit den Kosten je qualifizierter Anfrage, also je Anfrage, die Ihr Vertrieb als passend einstuft. Wo Sie bei zu hohen Kosten ansetzen, steht im Artikel Kosten pro Lead senken.
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Ihre zwei Fragen für das nächste Angebot
Fragen Sie bei jedem Angebot zuerst, wofür abgerechnet wird, je Klick, je Impression oder je Versand, und dann, wie die Kosten je Anfrage gemessen werden. Unsere Reihenfolge für B2B-Anfragen: erst die Suche, weitere Kanäle erst, wenn Messung und Kosten je Anfrage stehen.
Wie Google Ads von der Suche bis zur Anfrage zusammenhängt, zeigt der Überblick Wie funktioniert Google Ads?. Wenn Sie mehrere Kanäle über eine gemeinsame Messung steuern wollen, sehen Sie sich unsere Seite Performance Marketing Agentur an. Auf Wunsch prüfen wir Ihr bestehendes Google-Ads-Konto kostenlos.
Transparenzhinweis
- Autor und fachliche Prüfung: Benjamin Pusch, Gründer von PushPartner.
- Interessenkonflikt: PushPartner ist eine Agentur für Performance-Marketing in Düsseldorf und betreut Werbekonten bei Google, Microsoft, LinkedIn und Meta. Wir verdienen an dieser Arbeit, das Werbebudget zahlen Kunden direkt an die Plattformen.
- Datenstand: 3. November 2026. Wir prüfen den Artikel spätestens am 3. Februar 2027 und früher, wenn Meta oder LinkedIn ihre Abrechnung ändern.
- Quellen: Hilfeseiten von Google, Microsoft, LinkedIn und Meta, ein Prüfbrief des Media Rating Council, vier deutschsprachige Ratgeber für die Auswertung, was dort üblicherweise steht, und ein Beitrag eines Beraters auf LinkedIn (Einzelstimme). Die Beispielrechnungen sind angenommen.
Quellen
- Google-Ads-Hilfe: Kosten pro Klick (CPC), abgerufen am 03.11.2026
- Google-Ads-Hilfe: Tatsächlicher CPC, abgerufen am 03.11.2026
- Google-Ads-Hilfe: Durchschnittlicher Cost-per-Click (durchschn. CPC), abgerufen am 03.11.2026
- Google-Ads-Hilfe: Gebotsanpassung: Definition, abgerufen am 03.11.2026
- Google-Ads-Hilfe: Ungültige Klicks, abgerufen am 03.11.2026
- Google-Ads-Hilfe: Ziel-CPA, abgerufen am 03.11.2026
- Google-Ads-Hilfe: Keyword-Planer, abgerufen am 03.11.2026
- Media Rating Council: Akkreditierung Google Ads, Brief vom 31.03.2026, abgerufen am 03.11.2026
- Microsoft Advertising: Bid adjustments, abgerufen am 03.11.2026
- Microsoft Advertising: Learn how Microsoft Advertising works, abgerufen am 03.11.2026
- Meta Business Help: How Meta Charges for Ads, abgerufen am 03.11.2026
- LinkedIn Help: Objective-based pricing, abgerufen am 03.11.2026
- LinkedIn Help: Chargeable clicks for website visits campaigns and ad sets, abgerufen am 03.11.2026
- Ivars Krutainis auf LinkedIn: What happens when you switch LinkedIn Ads bidding, 03/2026
- Ratgeber für die Auswertung: Sistrix, Avidly, adforce, dirim media, abgerufen am 03.11.2026



