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Pay per Click: Was PPC-Werbung ist und wofür Sie wirklich zahlen

Pay per Click: Was PPC-Werbung ist und wofür Sie wirklich zahlen

08.11.2026

7 Min. Lesezeit

Pixelgrafik: Eine goldene Münze mit lächelndem Gesicht steht in der Mitte, links klickt ein Mauszeiger, rechts liegt ein Briefumschlag mit grünem Häkchen, beide sind mit gestrichelten Linien zur Münze verbunden.

Pay per Click, kurz PPC, heißt: Sie zahlen für jeden Klick auf Ihre Anzeige, nicht für das bloße Einblenden. Unsere Empfehlung für B2B-Anfragen: zuerst die Suche, weitere Kanäle erst, wenn die Kosten je Anfrage gemessen sind. Pay per Click beschreibt, wie abgerechnet wird, nicht, wo Sie werben.

Bei Google gilt die Abrechnung je Klick in der Suche mit manuellen Geboten und laut Hilfe auch mit Ziel-CPA, je Conversion zahlen Sie nur im Displaynetzwerk. Bei Microsoft gilt sie für die Suchanzeigen. Meta rechnet laut eigener Hilfe in der Regel nach Impressionen ab, LinkedIn auch Kampagnen für Websitebesuche, sobald LinkedIn automatisch bietet. Kanäle vergleichen Sie deshalb besser über die Kosten je Anfrage als über den Klickpreis.

Wer mit Klicks auf der eigenen Website Geld verdienen will, sucht die Sicht der Website-Betreiber, die Werbeflächen anbieten. Um die geht es hier nicht.

So funktioniert die Abrechnung je Klick

Bei manuellen Geboten legen Sie den Höchstbetrag je Klick fest, bei automatischen Geboten wie Ziel-CPA setzt Google das Gebot je Auktion. Abgerechnet wird in der Suche in beiden Fällen der Klick, Abrechnung je Conversion bietet Google laut Hilfe nur im Displaynetzwerk an. Google nennt die Abrechnung je Klick CPC-Preismodell, CPC steht für Cost per Click, und schreibt, es werde gelegentlich auch Pay-per-Click (PPC) genannt.

Gebot und tatsächlicher Preis. Ihr Gebot ist der maximale CPC. Laut Google liegt der tatsächliche CPC oft darunter, ohne Mitbewerber direkt unter Ihnen ist es nur der Mindestpreis. Sie zahlen so viel, wie nötig ist, um die Schwellenwerte für den Anzeigenrang zu erreichen und die Anzeige direkt unter Ihnen zu übertreffen.

Mit Gebotsanpassungen kann ein Klick mehr kosten als Ihr Grundgebot, bei Google wie bei Microsoft. Bei Google gilt das laut Hilfe auch für automatische Gebote. Wie die Auktion den Preis bildet, steht im Artikel Google-Ads-Auktion.

Ungültige Klicks zahlen Sie nicht. Betrügerische, automatisierte und versehentliche Klicks stellt Google nach eigener Angabe nicht in Rechnung und versucht, sie automatisch herauszufiltern. Wie viele es waren, zeigt die Spalte „Ungültige Klicks“ in Google Ads.

Die Zählung von Klicks und ungültigen Klicks in Suchkampagnen lässt Google vom Media Rating Council prüfen, bestätigt mit Brief vom 31. März 2026. Das bestätigt die Messmethode, nicht jeden einzelnen Klick.

Klicks aus Suchen, die nicht zu Ihrem Angebot passen, nennt Google nicht unter den ungültigen Klicks. Google rät, dafür den Bericht zu Suchbegriffen zu prüfen und unpassende Begriffe auszuschließen.

Wofür Sie bei Google, Microsoft, LinkedIn und Meta zahlen

Je Klick rechnen von den vier Kanälen nur die Suchanzeigen von Google und Microsoft ab. Bei LinkedIn entscheiden Optimierungsziel und Gebotsstrategie, bei Meta die Einstellungen beim Erstellen der Anzeige. Hilfeseiten abgerufen am 3. November 2026.

KanalAbgerechnet wirdJe Klick möglich?
Google, Suchanzeigenje Klickja, auch bei Ziel-CPA
Microsoft Advertising, Suchanzeigenje Klickja
LinkedIn, Ziel Websitebesucheautomatische Auslieferung oder Kostenobergrenze: je Impression; manuelles Gebot: je Klick auf die Landingpagenur mit manuellem Gebot
Meta (Facebook, Instagram)in der Regel je Impressionlaut Hilfe Ausnahmen je Einstellung

LinkedIn. Laut LinkedIn-Hilfe hängt die Abrechnung von Optimierungsziel, Gebotsstrategie und Anzeigenformat ab. Optimieren Sie auf Klicks zur Landingpage und lassen LinkedIn automatisch bieten, zahlen Sie trotzdem je Impression. Je Klick zahlen Sie nur mit manuellem Gebot. Nachrichtenanzeigen rechnet LinkedIn je Versand ab.

Eine Einzelerfahrung dazu. Ein Berater berichtet auf LinkedIn, dass der Preis je Interaktionsklick nach der Umstellung von manuellem Gebot auf automatische Auslieferung über Nacht von 5,50 auf 33 US-Dollar stieg. Das ist ein einzelnes Konto, keine Messung.

Meta. Meta schreibt, dass in der Regel nach der Zahl der Impressionen abgerechnet wird, sofern Sie beim Erstellen der Anzeige nichts anderes festlegen. Die vier deutschsprachigen Ratgeber, die wir für diesen Artikel gelesen haben, zählen Facebook oder Social Media trotzdem zu den PPC-Kanälen. PushPartner setzt Meta für Social Recruiting ein.

Was ein Klick wirklich kostet: vom Klickpreis zu den Kosten je Anfrage

Vergleichen sollten Sie die Kosten je Anfrage: Klickpreis geteilt durch Anfragerate, also den Anteil der Besucher, die ein Formular senden oder anrufen.

Beispielrechnung, Zahlen angenommen. Kanal A: 4 € je Klick, 2 von 100 Besuchern fragen an. 4 € ÷ 0,02 = 200 € je Anfrage. Kanal B: 8 € je Klick, 4 von 100 Besuchern fragen an. 8 € ÷ 0,04 = ebenfalls 200 € je Anfrage. Der doppelte Klickpreis sagt hier nichts darüber, welcher Kanal teurer ist.

Rechnet ein Kanal nach Impressionen ab, gibt es keinen festen Klickpreis. Dann teilen Sie die Kosten durch die Zahl der Anfragen. Das Ergebnis ist mit jedem anderen Kanal vergleichbar, egal welche Einheit abgerechnet wurde.

Noch genauer wird der Vergleich mit den Kosten je qualifizierter Anfrage, also je Anfrage, die Ihr Vertrieb als passend einstuft. Wo Sie bei zu hohen Kosten ansetzen, steht im Artikel Kosten pro Lead senken.

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Ihre zwei Fragen für das nächste Angebot

Fragen Sie bei jedem Angebot zuerst, wofür abgerechnet wird, je Klick, je Impression oder je Versand, und dann, wie die Kosten je Anfrage gemessen werden. Unsere Reihenfolge für B2B-Anfragen: erst die Suche, weitere Kanäle erst, wenn Messung und Kosten je Anfrage stehen.

Wie Google Ads von der Suche bis zur Anfrage zusammenhängt, zeigt der Überblick Wie funktioniert Google Ads?. Wenn Sie mehrere Kanäle über eine gemeinsame Messung steuern wollen, sehen Sie sich unsere Seite Performance Marketing Agentur an. Auf Wunsch prüfen wir Ihr bestehendes Google-Ads-Konto kostenlos.

Transparenzhinweis

  • Autor und fachliche Prüfung: Benjamin Pusch, Gründer von PushPartner.
  • Interessenkonflikt: PushPartner ist eine Agentur für Performance-Marketing in Düsseldorf und betreut Werbekonten bei Google, Microsoft, LinkedIn und Meta. Wir verdienen an dieser Arbeit, das Werbebudget zahlen Kunden direkt an die Plattformen.
  • Datenstand: 3. November 2026. Wir prüfen den Artikel spätestens am 3. Februar 2027 und früher, wenn Meta oder LinkedIn ihre Abrechnung ändern.
  • Quellen: Hilfeseiten von Google, Microsoft, LinkedIn und Meta, ein Prüfbrief des Media Rating Council, vier deutschsprachige Ratgeber für die Auswertung, was dort üblicherweise steht, und ein Beitrag eines Beraters auf LinkedIn (Einzelstimme). Die Beispielrechnungen sind angenommen.

Quellen

  1. Google-Ads-Hilfe: Kosten pro Klick (CPC), abgerufen am 03.11.2026
  2. Google-Ads-Hilfe: Tatsächlicher CPC, abgerufen am 03.11.2026
  3. Google-Ads-Hilfe: Durchschnittlicher Cost-per-Click (durchschn. CPC), abgerufen am 03.11.2026
  4. Google-Ads-Hilfe: Gebotsanpassung: Definition, abgerufen am 03.11.2026
  5. Google-Ads-Hilfe: Ungültige Klicks, abgerufen am 03.11.2026
  6. Google-Ads-Hilfe: Ziel-CPA, abgerufen am 03.11.2026
  7. Google-Ads-Hilfe: Keyword-Planer, abgerufen am 03.11.2026
  8. Media Rating Council: Akkreditierung Google Ads, Brief vom 31.03.2026, abgerufen am 03.11.2026
  9. Microsoft Advertising: Bid adjustments, abgerufen am 03.11.2026
  10. Microsoft Advertising: Learn how Microsoft Advertising works, abgerufen am 03.11.2026
  11. Meta Business Help: How Meta Charges for Ads, abgerufen am 03.11.2026
  12. LinkedIn Help: Objective-based pricing, abgerufen am 03.11.2026
  13. LinkedIn Help: Chargeable clicks for website visits campaigns and ad sets, abgerufen am 03.11.2026
  14. Ivars Krutainis auf LinkedIn: What happens when you switch LinkedIn Ads bidding, 03/2026
  15. Ratgeber für die Auswertung: Sistrix, Avidly, adforce, dirim media, abgerufen am 03.11.2026

Häufige Fragen

Pay per Click ist das Abrechnungsmodell: bezahlt wird je Klick. Cost per Click, kurz CPC, ist der Preis eines Klicks. Laut Google wird das CPC-Preismodell gelegentlich auch Pay-per-Click genannt. Ihren durchschnittlichen CPC erhalten Sie, wenn Sie die Kosten durch die Zahl der Klicks teilen.

Je Klick zahlen Sie nur für Besucher. Je Impression hängt der Preis eines Klicks an der Klickrate: Bei angenommen 30 € je 1.000 Impressionen und 1 % Klickrate kostet ein Klick 3 €, bei 2 % Klickrate 1,50 €. Welche Einheit günstiger ist, zeigen erst die Kosten je Anfrage.

Das hängt davon ab, was eine Anfrage kosten darf: Deckungsbeitrag je Auftrag mal Abschlussquote. Daraus ergibt sich mit der Anfragerate eine Grenze je Klick. Welches Budget und wie viel Zeit ein Test braucht, steht im Artikel Lohnt sich Google Ads?.

Ungültige Klicks, etwa betrügerische, automatisierte oder versehentliche, berechnet Google nach eigener Angabe nicht und versucht, sie automatisch herauszufiltern. Klicks von Suchen, die nicht zu Ihrem Angebot passen, zählt Google nicht zu den ungültigen Klicks. Prüfen Sie deshalb auch den Bericht zu Suchbegriffen. Bei konkretem Verdacht können Sie über das Formular zur Klickqualität eine Prüfung beantragen.

Bei Google entsteht der Preis in jeder Auktion neu, bei LinkedIn und Meta zahlen Sie je nach Einstellung gar nicht je Klick. Einen Anhaltspunkt für Google liefert der Keyword-Planer: Er zeigt geschätzte Gebote für den oberen Bereich der Seite und den zu erwartenden Traffic. Rechnen Sie dann rückwärts: Darf eine Anfrage 200 € kosten und fragen 2 % der Besucher an, liegt Ihre Grenze bei 4 € je Klick.

Über den Autor

Benjamin Pusch

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